Mouvements
 
de fr

Togo - Lynchjustiz

Appell des Monats - April 2017

Karfreitagkampagne

à l’initiative de l’ACAT-Suisse, en collaboration avec l’ACAT-Togo et le réseau de la FIACAT.

In Togo ist Lynch- oder Volksjustiz leider nicht selten. Die Bevölkerung bedient sich dieses Mittels, um vermeintliche Kriminelle zu beseitigen. Oftmals wird ein Verdächtiger zuerst zusammengeschlagen und dann lebendigen Leibes verbrannt, indem man ihm einen mit Benzin gefüllten Pneu um den Hals legt. Dies häufig aufgrund eines Gerüchts oder eines Missverständnisses.

Trotz des weit verbreiteten Problems der Lynchjustiz existiert in der togolesischen Gesetzgebung, im Gegensatz zu Mord und Körperverletzung, kein entsprechender Straftatbestand. Damit fällt das Phänomen aus dem juristischen Rahmen und kann somit nicht Bestandteil einer Strafverfolgung sein.

Artikel 13 der togolesischen Verfassung hält die Verpflichtung des Staates fest, die körperliche und seelische Unversehrtheit, sowie das Leben und die Sicherheit aller im Staatsgebiet lebenden Personen zu garantieren. Doch die von den togolesischen Behörden unternommenen Anstrengungen, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, seien ungenügend, gerade im Hinblick auf Lynchjustiz, so FIACAT und ACAT-Togo in ihrem Beitrag zum zweiten UPR-Zyklus.
 
Das ACAT-Netz teilt die Besorgnis von ACAT-Togo und der FIACAT über das verbreitete Phänomen der Lynchjustiz in Togo und fordert den Staatspräsidenten mit einer Petition zum Handeln auf.

 

Pétition - Avril 2017 - Togo
Merci de votre mobilisation !

Petition an Faure Gnassingbé, Präsident der Republik Togo

Zurückzuschicken vor dem 20. April 2017 an ACAT-Luxemburg, 5, av. Marie-Thérèse, L-2132 Luxembourg

Mit 0,70 € frankieren


Quellenangabe :
ACAT-Schweiz

 
© Äerzbistum Lëtzebuerg . Archevêché de Luxembourg
verschidde Rechter reservéiert . certains droits réservés
4 rue Genistre, L-1623 Lëtzebuerg
Postkëscht 419, L-2014 Lëtzebuerg
+352 46 20 23
archeveche cathol.lu