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Jugendpastoral
Pastorale des jeunes

Gedanken fir di Jonk

P.S. Di Aner däerfen awer och liesen.

Was meinen wir eigentlich, wenn wir von Tod und Auferstehung reden ?

Im christlichen Glaubensbekenntnis heißt es: „Ich glaube an die Auferstehung der Toten und das Ewigen Leben.“ Mit dem biologischen Tode ist also für die Christen nicht einfach alles aus und vorbei. Der Mensch endet nicht im Nichts, sondern beim auferstandenen Herrn Jesus Christus.
Das ist der christliche Glaube seit Anbeginn. Er ist begründet in der Aufer-stehung Jesu selbst, die am Ostermorgen von seinen Jüngerinnen und Jünger verkündigt wurde. Der Apostel Paulus fasst später diesen Glauben so in Worte: „Vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift, und erschien dem Kephas, dann den Zwölf“ (1 Kor 15,3-5). Durch seinen Tod und seine Auf-erstehung hat uns Christus von der Sünde befreit und den Zugang zu einem neuen Leben eröffnet: „Wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben“ (Röm 6,4).
Darüber hinaus ist der auferstandene Christus Ursache und Urgrund unserer künftigen Auferstehung: „Christus ist von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen… Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden“ (1 Kor 15,20-22).
Durch das Sakrament der Taufe sind wir in den Tod und die Auferstehung Christi eingetaucht und ihm gleichgestaltet: „Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begraben, mit ihm auch auferweckt, durch den Glauben an die Kraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat“ (Kol 2,12). Durch die Taufe haben wir jetzt schon Anteil am Leben Christi (vgl. Eph 2,6), und unser Tod erfährt einen positiven Sinn, der im Gebet der Kirche folgenderweise fest-gehalten ist: „Deinen Gläubigen, o Herr, wird das Leben gewandelt, nicht genommen. Und wenn die Herberge der irdischen Pilgerschaft zerfällt, ist uns im Himmel eine ewige Wohnung bereitet“.
Durch den Tod wird die Seele vom Leib getrennt; in der Auferstehung aber wird Gott unserem verwandelten Leib das unvergängliche Leben schenken, indem er ihn wieder mit unserer Seele vereint.
Christen haben sich immer wieder gefragt, wann denn diese Auferste-hung geschieht: erst am Ende der Welt, wenn der Weltenrichter er-scheint, oder aber sofort nach dem Tode.
Die Eschatologie (= Lehre von den letzten Dingen) ein Teilbereich der Theologie, hält fest, dass jene Men-
schen, die hier auf Erden schon völlig in Christus umgestaltet wurden, nach ihrem irdischen Tode sofort mit Seele und Leib auferstehen. Andere aber durchlaufen nach dem Tode noch einen Reinigungsprozess, bevor sie aufer-stehen werden.
Vertrauend auf die Güte und die Barmherzigkeit Gottes, können wir, noch hier auf Erden, mit unserm Gebet unsere Verstorbenen auf ihrem Weg zur Aufer-stehung hin begleiten. So beten wir in jeder heiligen Messe:
« Allmächtiger Vater, gedenke unserer Brüder und Schwestern, die entschlafen sind in der Hoffnung, dass sie auferstehen. Nimm sie und alle, die in deiner Gnade aus dieser Welt geschieden sind, in dein Reich auf, wo sie sich schauen von Angesicht zu Angesicht. »
Die Gräbersegnung an Allerheiligen und Allerseelen ruft uns die Lehre der Kirche in Erinnerung und gibt den Gläubigen die Gelegenheit gemeinsam für ihre lieben Verstorbenen zu beten.
Immer aber gibt es auch Menschen, die den Auferstehungsglauben der Kirche nicht teilen, sondern andere Meinungen vertreten. So behaupten die Mate-rialisten, es gäbe nur Materie und keine Seelen. Deshalb wäre der biologische Tod für den Menschen ein endgültiges Ende. Die Reinkarnationslehre dagegen meint, die Seele würde nach dem Tode weiterleben, bekäme in der anderen Welt, nicht wie bei der Auferstehung ihren eigenen verwandelten Leib zurück, sondern erhielte einen anderen Leib, mit dem sie auf der Erde ein neues Leben anfangen könnte. Keine dieser Auffassungen ist wissenschaftlich bewiesen. Hier kann also nicht Wissen weiterhelfen, sondern gefragt sind Glaube und Vertrauen des Menschen.

Herr, gib den Verstorbenen die ewige Ruhe !
Und das ewige Licht leuchte ihnen !
Lass sie ruhen in Frieden. Amen !


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