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Internationaler Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“

am 25. November findet der Internationale Tag „Nein zur Gewalt an Frauen“ statt

Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auch: „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“ ist ein am 25. November jährlich abgehaltener Gedenk-und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen.
Seit 1981 organisieren Menschenrechtsorganisationen weltweit jedes Jahr zum 25. November Veranstaltungen mit dem Ziel der Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen und die allgemeine Stärkung von Frauenrechten. Dabei sollen vor allem Themen zur Sprache kommen wie: Zwangsprostitution, Sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, Häusliche Gewalt, Zwangsheirat, vorgeburtliche Geschlechtsselektion, weibliche Armut, usw.. Außerdem sollen Programme unterstützt werden, die sich ausdrücklich für eine Gleichstellung von Frauen gegenüber Männern einsetzen; etwa im Bereich Erbrecht, Bildung, Privateigentum, aktives und passives Wahlrecht, Kreditwürdigkeit, Rechtsfähigkeit und das Sichtbarmachen von unbezahlter Arbeitsleistung. Hintergrund für die offizielle Initiierung des Aktionstages 1999 durch die Vereinten Nationen (Resolution 54/134) war die Entführung, Vergewaltigung und Folterung dreier Schwestern und ihre Ermordung im Jahr 1960. Die Schwestern Mirabal waren in der Dominikanischen Republik durch Militärangehörige des damaligen Diktators Rafael Trujillo verschleppt worden.
Frauen auf der Flucht sind besonderen Gefahren ausgesetzt. Wir möchten, dass ihnen mehr Beachtung geschenkt wird. Fast die Hälfte aller Flüchtlinge weltweit sind Frauen. Sie fliehen vor Krieg, Bürgerkrieg, systematischer Diskriminierung, Beschneidung und Zwangsheirat. In vielen bewaffneten Konflikten ist sexuelle Gewalt Teil der Kriegsstrategie, etwa im Kongo oder in den durch die IS besetzten Gebieten in Syrien und im Irak. Auch auf der Flucht erleben Frauen und Mädchen häufig Gewalt. Noch verletzlicher sind sie, wenn sie auch Kinder versorgen. In der Enge der Erstaufnahmestellen und Lager sind sie abermals gefährdet.
Denken wir in diesem Jahr besonders an diese Frauen und schließen sie in unser Gebet ein.

Gebetsempfehlungen

Psalm 69

Hilf mir, o Gott!
Schon reicht mir das Wasser
bis an die Kehle.
Ich habe keinen Halt mehr;
die Strömung reißt mich fort.
Ich bin müde vom Rufen,
meine Kehle ist heiser,
während ich warte auf Gott.
Gott, hilf mir in meiner Treue!
Zieh mich heraus
aus dem tiefen Wasser!
Wende dich mir zu
in deinem großen Erbarmen!
Verbirg nicht dein Gesicht,
denn mir ist Angst.
Sei mir nah, und erlöse mich!

Fürbitten

Mir waarden, Härgott, op den Dag,
wou’s Du den Haass an d’Gewalt Meeschter gi bass,
wou’s Du mat eis eng Welt vu Gerechtegkeet a Wourecht opbaus.
Loss mer bieden:
fir déi Fraen, déi vergewaltegt ginn, do wou Vergewaltigung eng Waff am Krich ass;
fir déi Fraen, déi verstümmelt a beschnidde ginn;
fir déi Flüchtlingsfraen, déi fir hir Famill suergen, egal wat et kascht;
fir déi Flüchtlingsfraen, déi bei eis op e bessert Liewen hoffen, awer ëmmer nach Opfer vu Gewalt an Ongerechtegkeet ginn

Prière

Dieu notre Père,
toi qui es la Paix en personne,
tu ne te résignes pas devant la haine,
tu demandes même de la combattre,
et tu te plais là où règne l’Amour.
A ceux qui vivent en paix, donne d’y demeurer,
à ceux qui ne s’entendent pas, donne d’échapper à la guerre,
à tous les artisans de paix, donne le courage et la persévérance.
Nous t’en prions par ton Fils Jésus,
qui vit et règne pour les siècles des siècles. Amen

 
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