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Oktav 2016

Oktav 2016: Villmols MERCI fir är Participatioun :-)

Mass mat a fir all Massendénger e Samschdeg, 30.4.

“Die Muttergottes ist nicht Harry Potter”
Erstmals Oktavmesse der “Lëtzebuerger Massendénger” in der Kathedrale von Luxemburg

Zum ersten Mal hatten die “Lëtzebuerger Massendénger” eine Pilgermesse im Rahmen der diesjährigen Muttergottesoktave, die vom 16. April bis 1. Mai 2016 stattfand. Am vorletzten Tag der größten Luxemburger Wallfahrt, die unter dem Motto “Mat Dir an eng nei Zeit” stand, pilgerten die Altardiener aus dem Großherzogtum zur Trösterin der Betrübten. Mit dem Erzbischof von Luxemburg feierten die Messdiener einen festlichen Gottesdienst in der Kathedrale von Luxemburg.

Zu Beginn der Feier begrüßte Erzbischof Jean-Claude Hollerich die Ministranten, die er als “haarde Kär” bezeichnete. “Wann de Reliounsunterrecht ewech fält, gitt Dir als Massendénger ëmmer méi wichteg”, so der Oberhirte der Katholischen Kirche in Luxemburg.

In seiner Predigt verglich der Erzbischof die damaligen Schüler des Jesuitenkollegs, die 1624 mit dem Jesuitenpater Jacques Brocquart ein bisschen mehr machen wollten - sie zogen mit der Muttergottesstatue vor die Stadttoren - mit den Messdienern. “Déi, déi méi maache wëlle, dat sinn d’Massendénger”. Deshalb empfehlt der Erzbischof den Ministranten die Muttergottes als Fürsprecherin bei Gott, insbesondere in Situationen von Leid. Auch in unserem reichen Land gebe es Leid. Erzbischof Hollerich führt Beispiele an von Streit innerhalb der Familien, Mobbing im Schulhof, Krankheit und Tod. “Mir wëssen, wa mir Leed hunn, da kënne mir bei d’Muttergottes kommen”. Die Muttergottes sei nicht Harry Potter, aber bei unserer Landespatronin findet jeder Trost und “ech léiren mat deem Leed ze liewen”, so der Erzbischof. “E Massendénger ass een, dee ni verzweiwelt, een dee weider geet, well den Trouscht vum Härgott an eisem Häerz ass. Wa mir deen Trouscht am Häerz hunn, da kënne mir och Trouscht fir déi aner sinn. D’Muttergottes kennt a versteet d’Leed vun eis all”, so der Erzbischof am Ende seiner Predigt.

Mit dem Erzbischof waren Dompfarrer Henri Hamus, die Geistlichen Ricardo Monteiro und Charles Bremer und Diakon Michel Michaely vor den Altar getreten. Als Zeremoniar fungierte Jean-Pierre Reiners.

Vor dem Segen bedankte sich Jean-Pierre Reiners, Nationalaumônier der “Lëtzebuerger Massendénger” bei den anwesenden Messdienern und beim Erzbischof, der die Idee einer eigenen Pilgermesse für die Ministranten wohlwollend unterstützte. “Wann een op Besuch geet, da bréngt een e Cadeau mat: eng Käerz fir d’Gnodebild”, so Jean-Pierre Reiners. Die Messdiener überreichten eine Votivkerze, die am Votivaltar aufgestellt und sogleich entzündet wurde.

Der gelungene Auftakt der “Premiere” ermutigt die Organisatoren auch bei der nächsten Oktave, den Messdienern einen gebührenden Platz vor dem Gnadenbild einzuräumen.

Text: Marc Jeck
Fotos: Tanja Konsbruck / Leo Wagener

Schlussprëssessioun an der Oktav: Sonndeg, den 1. Mee 2016
Fotos: Tanja Konsbruck / Nicole Knoch

 
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