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KOOP - Kooperationstagung der deutschsprachigen Ministrantenreferate

Säit 2015 hëlt eng Delegatioun vun 2 Memberen aus der Ekipp “Lëtzebuerger Massendénger” un der KOOP - organiséiert vun der AJF (Referat Ministrantenpastoral und liturgische/kulturelle Bildung) a gëtt ëmmer an engem Bistum an Däitschland ofgehale gett.

2019 viraussiichtlech zu Osnabrück

2018 zu Altenberg bäi Köln

Réckbléck op vergaange Joeren:

2017: 29.05 - 31.05. zu Augsburg

2016: 02.05. - 04.05. zu Münster „,Dir einen Weg zeigen‘ (Ps 32,8)

Die Überdiözesane Konferenz der diözesanen Beauftragten für Ministrantenpastoral – Kooperationstagung der deutschsprachigen Ministrantenreferate (KOOP) tagte mit diesem Themenschwerpunkt vom 2. bis zum 4 Mai 2016 in Münster. Studien- und Konferenzteil, geistliche Impulse u.a. von Bischof Dr. Felix Genn, eine KOOP-eigene Musikcombo und die Gastfreundschaft der Stadt Münster kennzeichneten die erfolgreiche Tagung.Retour ligne automatiqueRetour ligne automatique
Das Prinzip „Jugend leitet Jugend“, Jugendliche also als Empfänger und Träger der Jugendpastoral, dominierte auch die ministrantenpastoralen Leitungsmodelle der letzten Jahrzehnte: Jugendliche als Gruppenleiter, als Oberminis, als Leiter der Jugend, der Minis einer Gemeinde. Mit dem eher fluiden, kurzfristigeren Engagement von Jugendlichen auch in der Ministrantenpastoral einerseits und der andererseits geringer werdenden Zahl hauptberuflicher Erwachsener, Priester wie Laien, als Ansprechpartner haben an immer mehr Orten die ehrenamtlichen Erwachsenen (EMPs) mehr Verantwortung auch in den genannten pastoralen Rollen übernommen. Die KOOP 2016 rückte deshalb im Studienteil die Erwachsenen in der Ministrantenpastoral in den Fokus, die Frage nach ihrem Profil und ihrer Rolle, nach pädagogischem und pastoralem ‚Input‘. Impulsreferate und Expertengruppeneinheiten zielten einerseits auf Grundlagen und das theologische, pastorale Profil von EMPs in der Ministrantenpastoral. Andererseits wurden anhand erfolgreicher Beispiele anderer (jugend-)pastoraler Felder konkrete Module, die es für die Schulung und Weiterqualifizierung von EMPs für die Praxis der jeweiligen Gemeinde braucht, entwickelt. Katharina Voss, Dipl. Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin beim Offenen Kinder- und Jugendtreff Rheine wies hier gerade für die Schulungsmodelle darauf hin, exakte Rollenklärungen der EMPs auch bis hin zu ihrer Relation der diözesanen Verantwortlichen zu implementieren. Prof. Dr. Patrik C. Höring, Philosophisch-Theologische Hochschule SVD St. Augustin und Referat Jugendpastorale Grundlagen / Religio, Jugendseelsorge Erzbistum Köln, unterstrich für die konzeptionellen Grundlagen der Arbeit von EMPs, dass sich dieses Modell längst, insbesondere in der Ausprägung der Jugendpastoral in Deutschland Anfang des 20. Jh., bewährt hat; es gelte deshalb, die erneuerten aktuellen Chancen und Potentiale durch EMPs zu erkennen. Für beide Gegebenheiten und Charismen lassen sich, so ein KOOP-Fazit, rational gute Gründe identifizieren, sie sind deshalb nicht als im Vergleich defizitär voneinander abzusetzen, sondern als jeweiliger Gewinn zu profilieren. Retour ligne automatiqueRetour ligne automatique
Im Konferenzteil wurden Profile, Konzepte und Organisationsläufe einer kommenden Wallfahrt nach Rom weiterentwickelt und konkret vereinbart. Daneben wurden auch die aktuell zusammengeführten Ergebnisse von Zahlen und qualitativen Aspekten der diözesanen Erhebungen zur Ministrantenpastoral in den Mittelpunkt gerückt, dazu konkrete Maßnahmen und Materialien wie das Starterpaket für Ministranten besprochen. Geistliche Impulse zu Münsteraner „Glaubensbegleitern“ wie dem früheren Münsteraner Bischof, Kardinal von Galen oder zu Edith Stein bereicherten die KOOP 2016. In der Hl. Messe mit Bischof Dr. Genn wurden die Verantwortlichen ermutigt, Glaubens- und Lebenszeugen auch für die Minis zu sein. Stadt, Tradition und Bewohner Münsters zeigten sich an den sonnigen Tagen den Gästen aus den deutschen Diözesen wie den Gästen aus Österreich und Luxemburg von ihrer einladendsten Seite…insgesamt also eine spannende Herausforderung und Vorlage für die KOOP 2017 in Augsburg.Retour ligne automatiqueRetour ligne automatique
http://www.afj.de/themen/11-news/22...

2015: zu Berlin „Sehr her, nun mache ich etwas Neues.“ (Jes 42, 19a)

Die Entwicklungen der sozialen und pastoralen Räume werfen Fragen auf, die sich auch für die Ministrantenpastoral stellen: Veränderungsprozesse im Bewusstsein ihrer Grenzen und im neuen Blick auf Potentiale und Ressourcen gestalten, Transformation erfolgreich designen, dadurch Erneuerungsmodelle entfalten und Gelingen sichern.Retour ligne automatiqueRetour ligne automatique
Im Blick auf diesen Horizont traf sich die Kooperationstagung der deutschsprachigen Ministrantenreferate (KOOP) unter dem Titel „Ministrantenpastoral 2.0 – Nur wer sich verändert, bleibt sich treu.“ in der Stadt der Veränderung, Berlin. Am Ende profilierten 10 Thesen Aspekte der Ministrantenpastoral der Zukunft.Retour ligne automatiqueRetour ligne automatique
„Veränderung braucht Führung, die initiiert, umsetzt, Werte lebt und glaubhaft aus Erfahrung lernt“, damit wies Daniela Budach von der Unternehmens- und Organisationsberatung wertikale den Weg für erfolgreiche persönliche wie auch institutionelle Veränderung, als Subjekt wie Objekt der Prozesse. Christian Heckmann, Sekretär der Synode Trier und Berater der Jugendkommission der DBK, arbeitete von den aktuellen Veränderungen pastoraler Räume aus auf die Notwendigkeit der gelingenden Wechselwirkung der Pole der Aufmerksamkeit hin: auf die Offenbarung Gottes, auf die inneren und auf die äußeren Ereignisse, die mit dem eigenen, in diesem Fall ministrantenpastoralen Blick identifiziert werden müssen. Ministrantenpastorale Konsequenz: wie die Kirche konstituiert sie sich in der Krise immer wieder neu, um den unaufgebbaren Kern zu erhalten. Prälat Dr. Stefan Dybowski, geistlicher Begleiter des Pastoralprozesses im Erzbistum Berlin, wies auf die Notwendigkeit geistlicher Begleitung von Veränderungsprozessen gerade in der Ministrantenpastoral hin; der Philipperhymnus 2,5-11 weise den Weg, wenn es um die enorme Kraft des Sich-selbst-Zurücknehmens, des Dienens gehe. Die Tagungsteilnehmer/-innen extrahierten schließlich aus den lebhaften Diskussionen 10 ‚raue‘ Thesen für eine gelingende Ministrantenpastoral der Zukunft. Retour ligne automatiqueRetour ligne automatique
Der Konferenzteil lieferte dazu Konkretionen, von der Evaluation der vergangenen Romwallfahrt zur Ministrantenerhebung als Diagnose der Gegenwart der Zielgruppe über das neue Starterpaket für Minis und das neue Ministrantenportal ministrieren.info als Wegmarken für die Interessierten bis hin zu Gedanken zur nächsten Romwallfahrt. Die Gastgeber des Erzbistums Berlin bereicherten diese Erkenntnisse durch Grund- und Aufbaukurse für das notorisch dynamische Berlin und hießen zum Bistumsempfang im beeindruckenden Projekt „Kirche im sozialen Brennpunkt“ in Neukölln willkommen. Retour ligne automatiqueRetour ligne automatique
Jes 42, 19b setzt übrigens passend zu Studienthema, Konferenzteil & Zukunftsthesen fort: „Ja, ich lege einen Weg an durch die Steppe und Straßen durch die Wüste“…

[>http://www.afj.de/themen/11-news/177-sehr-her-nun-mache-ich-etwas-neues-jes-42-19a-kooperationstagung-ministrantenpastoral-in-berlin-2 ]

 
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