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Geschichte des Ministrantendienstes

Seit wann gibt es Ministranten?

Ministranten gibt es schon, seit Gottesdienste gefeiert werden. Bei den Juden war ein ganzer Stamm des Volkes Israel auserwählt, den Dienst bei den Tempelgottesdiensten zu gewährleisten: der Stamm Levi - die Leviten: nur Männer! Im Lukasevangelium lesen wir: „Dann schloss er das Buch, gab es dem Synagogendiener und setzte sich“ (Lk 4,20). Das war bei einem Sabbat-gottesdienst in Nazareth.

Schon in der jungen Kirche kamen die Apostel zur Erkenntnis: Wir können nicht alles alleine machen; sie wählten 7 Leute (Diakone = Diener), um den Dienst am Tisch zu machen. Als die christliche Gemeinschaft größer wurde und man Kirchen baute, entstanden auch neue Aufgaben. Diese Aufgaben oder Dienste wurden unter den Mitgliedern der Gemeinschaft aufgeteilt: Die Buben wurden wegen ihrer hellen und festen Stimme als Lektoren bestimmt.

Später verschwanden verschiedene Aufgaben, die der Ministranten und des Küsters blieben erhalten. Diese Änderungen bewirkten, dass die Aufgaben, die früher von vielen verschiedenen Leuten verrichtet, den Ministranten aufgetragen wurden: Dienst am Buch, Gabenbringung, Kerzen, Weihrauch, Tragen des Kreuzes, Kollekte usw... Wichtig war aber auch das Erlernen der lateinischen Messtexte, die der Ministrant als Stellvertreter der Pfarrei zusammen mit dem Pfarrer betete.

Durch das 2. Vatikanische Konzil entstanden oder besser noch, wurden „alte Dienste“ neu aufgewertet: Lektor, Kommunionhelfer, Kantor - der Ministrant aber behält seine speziellen Aufgaben und gehört zum Gottesdienst.

 
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