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Gebet zum Jahrestag der Enzyklika „LAUDATO SI“

PRESSEMITTEILUNG
“Alles ist miteinander verbunden.“

Punkt 12.00 Kathedrale - Stadtpark Luxemburgs. Im Respekt der staatlichen Sicherheitsvorschriften und in weltweiter Verbindung mit Christen auf allen Kontinenten hat zur Mittagsstunde am 24. Mai 2020 ein gemeinsamer Gebetsmoment stattgefunden. Zum fünften Jahrestag seiner Enzyklika „Laudato Si“ hatte Papst Franziskus zu einer entsprechenden Laudato Si`-Woche vom 16. bis 24. Mai aufgerufen, um das Engagement für mehr Gerechtigkeit und Schöpfungsverantwortung weltweit zu intensivieren.

„Laudato Si‘“ (Gelobt seist du) sind nicht nur die Anfangsworte des Sonnengesangs von Franz von Assisi und der Umweltenzyklika des Papstes Franziskus, sondern auch die Worte des Eingangsliedes mit denen dieser gemeinsame Gebetsmoment zur Mittagsstunde mit der Komposition von Michele Camposeo musikalisch umrahmt wurde.

Unter dem Vorsitz von Erzbischof Jean-Claude Hollerich wurde ein kurzer „Pilgerweg“ von der Kathedrale bis in den Stadtpark zurückgelegt. Unterwegs hatten sich die rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren „Laudato Si“-Gesichtsmasken (hergestellt von irakischen Flüchtlingen) auf ihrem Meditationsweg mit einer dringlichen Frage zur sozialen und ökologischen Krise weltweit auseinandergesetzt: Wo höre ich persönlich den Schrei der Schöpfung, wie sie leidet?

Im anschließenden Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde deutlich, dass auch das Thema der Laudato Si Woche “Alles ist miteinander verbunden“ sich auf eine tragische Art und Weise bewahrheitet in der aktuellen COVID-19 Krise. Dabei hat diese viel mit der ökologischen Krise gemeinsam, denn beides sind globale Missstände, die viele Menschen sowohl direkt als auch indirekt betreffen und von den Armen und Schwachen am intensivsten erlebt werden und tiefe Ungerechtigkeiten in unseren Gesellschaften offenbaren.

Im abschließenden Gebet wurde auch hervorgehoben, dass beide Herausforderungen beim Aufbau einer besseren Welt, die nachhaltig und gerecht ist, nur durch eine gemeinsame Anstrengung gemeistert werden können. Weitere Aktionen sollen im Laufe des Jahres folgen, um den Beitrag der katholischen Kirche in Luxemburg auf diesem Weg zu vertiefen, wobei sowohl der einzelne wie auch die Pfarrgemeinschaften vor Ort aufgerufen sind, sich einbringen.
Das Erzbistum Luxemburg ist anlässlich der Laudato Si Woche 2020 dem Global Catholic Climate Movement (GCCM) beigetreten, das von Papst Franziskus ins Leben gerufen wurde, um dieses Anliegen gemeinsam mit 900 katholischen Akteuren weiterzubringen. Im Vorfeld dieses Beitritts wurde bereits auch die GCCM Divestment Verpflichtung vom Erzbistum eingegangen.
Ein Koordinationsteam für den Laudato Si Prozess wird sich in der Erzdiözese Luxemburg für weitere konkrete Schritte in Zukunft einsetzen. (Jean-Louis Zeien, erzbischöflicher Delegierte für Erziehung, Bildung und nachhaltige Entwicklung, Gerard Kieffer, Umweltbeauftragter, Patrick Godar, Direktor Partage Luxembourg)

 
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