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Dreifaltigkeitskirche in Walferdingen

Erster Kirchenbau in Walferdingen war die ehemalige Sankt-Georgs-Kapelle (rue Josy Welter). Wann sie erbaut wurde, entzieht sich unserer Kenntnis. Sie wird erstmals 1570 schriftlich erwähnt. Im Jahre 1685 ist bezeugt, dass sie inzwischen der Heiligsten Dreifaltigkeit gewidmet worden war. Ab 1713 wurde sie von einem Frühmesser bedient, und 1750 wurde sie gründlich renoviert. In einem Bericht wird sie als notwendig bezeichnet, weil Walferdingen 3/4 Wegstunde zur Steinseler Pfarrkirche entfernt ist und der Weg durch die häufigen Überschwemmungen der Alzette schlecht fahrbar war. Der Giebel der Kapelle ist heute noch an der Ostwand des „Centre Princesse Amélie“ (frühere Schule) erkennbar.

Sogleich nach der Errichtung der Pfarrei Walferdingen im Jahre 1843 wurden die Finanzmittel zum Bau der Pfarrkirche gesammelt.

Die Bauarbeiten dauerten von 1845 bis 1848. Die Baupläne sind vom „architecte provincial“ Eberhard unterzeichnet. Die im neoklassischen Stil gehaltene Kirche wurde der Heiligsten Dreifaltigkeit gewidmet. Der Heilige Georg ist Nebenpatron. Die Kirche wurde am 3. Juli 1867 durch den apostolischen Vikar Nikolaus Adames konsekriert.

Die Kirche wurde zuletzt im Jahre 2011 renoviert. Dabei wurden die Wandmalereien von Gerhard Lamers aus dem Jahre 1903, die 1968 im Rahmen der Liturgiereform überstrichen worden waren, wieder freigelegt.

Diashow: die renovierte Pfarrkirche

Fotos: Henri WERNER

 
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