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Soeurs du Pauvre Enfant Jésus
8 rue du Couvent
L-3717 Rumelange
Tél. : 5650381
cpej pt.lu

 

Soeurs du Pauvre Enfant Jésus

Der Name der Kongregation beschreibt zugleich Ziel und Programm, wie es die Gründerin in einer Konferenz vom 29. Januar 1854 definiert :

Unser Beruf liegt ausgesprochen in dem Namen, den wir tragen : Schwestern vom armen Kinde Jesus. Es heißt nicht Schwestern der armen Kinder, sondern Schwestern vom armen Kinde Jesus, woraus wir deutlich die Aufgabe erkennen. Das beschauliche mit dem tätigen Leben zu vereinigen... Wir sollen in Gebet und durch fortgesetzte innere Sammlung, durch beständigen, treuen inneren Umgang mit Gott, unsern Herrn immer inniger, immer glühender lieben lernen und dann aus Liebe zu ihm und gedrängt von dieser Liebe, uns der armen, verlassenen Kinder annehmen, in welchen er von uns aufgenommen, gepflegt und geliebt sein will !

Aktuelle Tätigkeitsfelder des Ordens

Schulische und außerschulische Bildungsangebote, Kinder- und Jugendpastoral

Die Arbeit für Kinder und Jugendliche ist die apostolische Zielsetzung des Gründungsauftrags. Auch wenn sich die apostolische Zielsetzung nicht verändert hat, erfordern die unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Ländern, sowie die personelle Situation der Schwestern, unterschiedliche Vorgehensweisen. Ihre Arbeit üben die Schwestern sowohl in eigenen Institutionen als auch in Institutionen anderer Träger aus. Die Schwestern betätigen sich z. B. in Kindergärten, in Schulen unterschiedlicher Typen, in Internaten oder auch in Kinderheimen. Sie fördern Kinder und Jugendliche mit Lernstörungen und -defiziten. Die Nachsorge für Heranwachsende und das Kontakthalten mit ihnen nach der Phase der Fremdunterbringung ist ihnen ein Anliegen. Sie begleiten in Einzelfällen deren Familiengründungen über verschiedene Elterngenerationen hinweg. Ehemaligentreffen, Freundeskreise u. ä. festigen den Zusammenhalt auch nach dem Besuch von Schulen, Internaten und Heimen.

Sozialarbeit und Pastoral

Soziale Arbeit und Pastoral sind zwar getrennte Arbeitsansätze und erfordern unterschiedliche Studien und Ausbildungen, in der Praxis vermischen sich jedoch diese Ansätze vielfach. Hausbesuche dienen dazu, das Umfeld der Kinder und Jugendlichen kennen zu lernen und eventuelle milieubedingte Probleme zu lösen. Alkoholmissbrauch, häusliche Gewalt, Kindesmissbrauch, Alter, Krankheit, religiöse und weltanschauliche Fragen tauchen in allen Ländern und Kulturen auf, in denen die Schwestern tätig sind. Die Lösungsansätze sind wiederum abhängig von den jeweiligen Möglichkeiten. In allen Ländern unterscheidet sich eine Großstadtsozialarbeit von der Sozialarbeit in ländlichen Gebieten, auch wenn die Kategorie ländlicher Raum in Lateinamerika und Asien anders aussieht als in Europa. Die Schwestern stellen sich auf diese Gegebenheiten in ihren Tätigkeitsfeldern ein.

Geistliche Begleitung

Zu den Zeichen unserer Zeit gehören auch Probleme wie Armut, familiäre Probleme, Einsamkeit, Isolation im Alter. Entsprechende Ausbildungen machen es den Schwestern möglich, hier gezielt Hilfestellungen zu leisten. In der Krankenhausseelsorge werden Menschen betreut, die mit ihrer Krankheit und den damit verbundenen Ängsten nicht alleine sein wollen ; oft handelt es sich hierbei auch um Sterbebegleitung. In Altenheimen und Hospizen sind die Schwestern sowohl für die Leidenden als auch für ihre Angehörigen da, wenn es gewünscht wird. Auch die eigenen Mitschwestern bedürfen der menschlichen Zuwendung, vor allem dann, wenn sie sich wegen Alter und Krankheit nicht mehr aktiv am Gemeinschaftsleben beteiligen können. Sie, die in ihrer aktiven Zeit meist die Gebenden waren, werden zu Empfangenden.

Exerzitienangebote werden von Menschen wahrgenommen, die sich um eine geistliche Vertiefung ihres Lebens bemühen, die das Beten wieder erlernen wollen, sei es als Einzelbegleitung oder als « Exerzitien im Alltag ».

In verschiedenen Lebenssituationen erbitten Menschen spontan Hilfe und geistlichen Beistand, da sie eine konkrete schwierige Lebensphase nicht alleine meistern können oder wollen. Manche erbitten die Hilfe der Schwestern im Gebet und vertrauen dabei oft auch auf die Fürbitte der Gründerin, Clara Fey. Hier ist aktives Zuhören oder schriftliches Reagieren Aufgabe der Schwestern.

Die würdige und respektvolle Bestattung eines Angehörigen oder Freundes ist für die trauernden Hinterblieben ein Eckpfeiler im Erinnerungsmosaik, das sie von dem Verstorbenen haben. Einhergehend mit der Bestattungspastoral leisten Schwestern eine vorbereitende sowie nachbereitende, individuell abgestimmte Trauerbegleitung.

Die Mitgestaltung und Durchführung von Kursangeboten für sozial-spirituelles Selbstmanagement richtet sich in der Hauptsache an kirchliches ausländisches, meist außereuropäisches Personal in Deutschland. Für diese Personengruppe geht es dabei um die Einübung in ein Leben und Arbeiten mit Menschen anderer Kulturen und Gebräuche sowie um Hilfe beim Erwerb interkultureller Sensibilität vor dem Hintergrund der eigenen Identität und Kultur.

Den Schwestern zur Gründerzeit war es immer ein Anliegen, Gottesdienste und das gemeinsame Gebet in einem würdigen Rahmen zu vollziehen. Sie legen damals wie heute größten Wert auf würdig und geschmackvoll ausgestaltete Kirchen und Kapellen, sei es in den eigenen Häusern, sei es in den Pfarrgemeinden. Chorgebet und Eucharistiefeier sind wesentlicher Bestandteil ihres täglichen Lebens. Sie leiten Wortgottesdienste und engagieren sich in der außerschulischen Katechese sowie in der Sakramentenpastoral.

 
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