De Porbüro ass op
vun Dënsches – Donneschdes
tëscht 10.00-12.00 Auer
oder op Rendez-vous
Mir sinn iwwer Telefon an email de ganzen Dag ereechbar.
Masque ass obligatoresch fir eran ze kommen.

 

Par Regioun Iechternach Saint-Willibrord

Wëllkomm op https://cathol.lu/iechternach
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Covid-19 Schutzmesuren

Karwoch an Ouschteren

an der Par Regioun Iechternach St Willibrord
Coronabedéngt ass net vill Plaz an de Kierchen!

 

Dofir ass Är Umeldung onbedéngt noutwendeg fir Gottesdéngschter vu Pällemsonndeg bis den 3. Ouschtersonnden.
Villmools Merci!
 
Inscription obligatoire pour les célébrations du Dimanche des rameaux - 3ième dimanche de Pâques
Merci

Tel 720 149 oder per mail: iechternach cathol.lu

 
Bestimmungen für
Gottesdienste und Katechese
24. November 2020


Dispositions pour les
services religieux et la catéchèse
24 Novembre 2020


Disposições para
serviços religiosos e catequese
24 de novembro de 2020
 

Et gëlle weiderhin d’Schutzmesuren:

  • Et dierfe max. 100 Leit an d’Kierch eran (ouni d’Akteuren vun der Liturgie), a ville Kierche passen der awer vill manner eran, wéinst den Oofstänn
  • Maskepflicht an der Kierch - Mask bleift ugedoen
  • Hänn desinfizéieren beim Agank
  • Sozial Distanz (min. 2 Meter: muss agehaal ginn)
  • Sech op eng gezeechent Plaz oder Stull sezen (domadder ass d’Distanz garantéiert)
  • Koppelen oder Liewensgemeinschaften dierfe sech ouni Ofstand beienaner setzen
  • bei verdächtegen Symptomer soll een doheem bleiwen
Covid-19 Info / Schutzmesuren / Mesures de protection

2. Ouschtersonndeg – 11.4.2021 B
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

Léif Matchrëschten! Ouschteren huet alles op de Kapp gestalt. Den Doud ass net einfach d’Enn. Gott féiert aus dem Doud an een neit Liewen. Dat ass ee Saz vum Glawen, deen ee gewéinlech als gleewege Chrëscht nawell liicht esou dohi seet. Awer wat bedeit dee Saz? Eescht, jo ganz eescht gëtt et, wa mir perséinlech am Liewen mam Doud konfrontéiert ginn, wa Mënschen, déi mir gär hunn stierwen, wa kleng Kanner stierwen, wa Mënsche leiden an erbäermlech zu Gronn ginn. Kënne mir do nach un eng Opersteeung gleewen? Zweiwel sinn dann scho berechtegt. Zweiwel si mënschlech, wéi och d’Evangelium vun haut weist. Allerdéngs ass et grad da wichteg, dass mir eis vun der Botschaft vun der Baarmhäerzegkeet vu Gott uréiere loossen a vertrauen, dass Gott dach trotz all deem Misär eppes Guddes ka bewierken. Froe mir ëm d’Gnod vun dësem Vertrauen.

Kyrie

Här Jesus Christus, du hues d’Wonnen vun der Gewalt an dem Mëssbrauch um eegene Läif erfuer. Kyrie eleison.
Här Jesus Christus, du solidariséiers dech mat allen Affer vu Gewalt a Mëssbrauch. Christe eleison.
Här Jesus Christus, du fuerders eis op, dass mir eis den Affer zouwenden a mat hinnen solidaresch sinn. Kyrie eleison.

Här Jesus Christus, erbaarm dech eiser. Hëllef eis selwer ëmmer baarmhäerzeg ze sinn mat deenen, déi Nout hunn. Erneier an eis deng Léift. Dir sief all Éier fir ëmmer an éiweg. Amen.

Dagesgebiet

Barmherziger Gott, durch die jährliche Osterfeier erneuerst du den Glauben deines Volkes. Lass uns immer tiefer erkennen, wie heilig das Bad der Taufe ist, das uns gereinigt hat, wie mächtig dein Geist, aus dem wir wiedergeboren sind, und wie kostbar das Blut, durch das wir erkauft sind. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Dieu de miséricorde infinie, tu ranimes la foi de ton peuple par les célébrations pascales ; augmente en nous ta grâce pour que nous comprenions toujours mieux quel baptême nous a purifiés, quel Esprit nous a fait renaître, et quel sang nous a rachetés. Par Jésus Christ.

Barmherziger Gott, dein Sohn Jesus ist ein Opfer der Gewalt geworden. So wird sichtbar, dass du allen Gewaltopfern nahe bist. Du solidarisierst dich mit ihnen. Du lässt sie nicht im Stich. Hilf uns, deinem Sohn Jesus nachzufolgen auf dem Weg der Solidarität. Bewahre uns davor, den Opfern der Gewalt gegenüber gleichgültig zu sein. Mach uns zu Menschen, die barmherzig und hilfsbereit sind. Darum bitten wir dich im Heiligen Geist durch Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

Liesungen: Apg 4, 32-35 / 1 Joh 5, 1-6 / Joh 20, 19-31

Lesung aus der Apostelgeschichte.
Die Menge derer, die gläubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam. Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen. Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.

Kv Danket dem Herrn, denn er ist gut, denn seine Huld währt ewig.
So soll Israel sagen: *
Denn seine Huld währt ewig.
So sollen sagen, die den Herrn fürchten: *
Denn seine Huld währt ewig. – (Kv)
Die Rechte des Herrn, sie erhöht, *
die Rechte des Herrn, Taten der Macht vollbringt sie.
Ich werde nicht sterben, sondern leben, *
um die Taten des Herrn zu verkünden. – (Kv)
Der Herr hat mich gezüchtigt, ja, gezüchtigt, *
doch mich dem Tod nicht übergeben.
Ein Stein, den die Bauleute verwarfen, *
er ist zum Eckstein geworden. – (Kv)
Vom Herrn her ist dies gewirkt, *
ein Wunder in unseren Augen.
Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; *
wir wollen jubeln und uns über ihn freuen. – Kv

Lesung aus dem ersten Johannesbrief.
Schwestern und Brüder! Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott gezeugt und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der aus ihm gezeugt ist. Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben: wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen. Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott gezeugt ist, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube. Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist? Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit.

Halleluja. Halleluja. (So spricht der Herr:) Weil du mich gesehen hast, Thomas, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Halleluja.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten. Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

Lecture des Actes des Apôtres.
La multitude de ceux qui étaient devenus croyants avait un seul cœur et une seule âme; et personne ne disait que ses biens lui appartenaient en propre, mais ils avaient tout en commun. C’est avec une grande puissance que les Apôtres rendaient témoignage de la résurrection du Seigneur Jésus, et une grâce abondante reposait sur eux tous. Aucun d’entre eux n’était dans l’indigence, car tous ceux qui étaient propriétaires de domaines ou de maisons les vendaient, et ils apportaient le montant de la vente pour le déposer aux pieds des Apôtres ; puis on le distribuait en fonction des besoins de chacun.

R/ Rendez grâce au Seigneur : Il est bon ! Éternel est son amour !
Oui, que le dise Israël :
Éternel est son amour !
Que le dise la maison d’Aaron :
Éternel est son amour !
Qu’ils le disent, ceux qui craignent le Seigneur :
Éternel est son amour ! R
Le bras du Seigneur se lève,
le bras du Seigneur est fort !
Non, je ne mourrai pas, je vivrai
pour annoncer les actions du Seigneur.
Il m’a frappé, le Seigneur, il m’a frappé,
mais sans me livrer à la mort. R
La pierre qu’ont rejetée les bâtisseurs
est devenue la pierre d’angle :
c’est là l’œuvre du Seigneur,
la merveille devant nos yeux.
Voici le jour que fit le Seigneur,
qu’il soit pour nous jour de fête et de joie ! R

Lecture de la première lettre de saint Jean.
Bien-aimés, celui qui croit que Jésus est le Christ, celui-là est né de Dieu ; celui qui aime le Père qui a engendré aime aussi le Fils qui est né de lui. Voici comment nous reconnaissons que nous aimons les enfants de Dieu: lorsque nous aimons Dieu et que nous accomplissons ses commandements. Car tel est l’amour de Dieu: garder ses commandements; et ses commandements ne sont pas un fardeau, puisque tout être qui est né de Dieu est vainqueur du monde. Or la victoire remportée sur le monde, c’est notre foi. Qui donc est vainqueur du monde? N’est-ce pas celui qui croit que Jésus est le Fils de Dieu? C’est lui, Jésus Christ, qui est venu par l’eau et par le sang : non pas seulement avec l’eau, mais avec l’eau et avec le sang. Et celui qui rend témoignage, c’est l’Esprit, car l’Esprit est la vérité.

Alléluia. Alléluia. Thomas, parce que tu m’as vu, tu crois, dit le Seigneur. Heureux ceux qui croient sans avoir vu ! Alléluia.

Évangile de Jésus Christ selon saint Jean.
C’était après la mort de Jésus. Le soir venu, en ce premier jour de la semaine, alors que les portes du lieu où se trouvaient les disciples étaient verrouillées par crainte des Juifs, Jésus vint, et il était là au milieu d’eux. Il leur dit : « La paix soit avec vous!» Après cette parole, il leur montra ses mains et son côté. Les disciples furent remplis de joie en voyant le Seigneur. Jésus leur dit de nouveau: «La paix soit avec vous! De même que le Père m’a envoyé, moi aussi, je vous envoie.» Ayant ainsi parlé, il souffla sur eux et il leur dit : « Recevez l’Esprit Saint. À qui vous remettrez ses péchés, ils seront remis ; à qui vous maintiendrez ses péchés, ils seront maintenus. » Or, l’un des Douze, Thomas, appelé Didyme (c’est-à-dire Jumeau), n’était pas avec eux quand Jésus était venu. Les autres disciples lui disaient : « Nous avons vu le Seigneur ! » Mais il leur déclara : « Si je ne vois pas dans ses mains la marque des clous, si je ne mets pas mon doigt dans la marque des clous, si je ne mets pas la main dans son côté, non, je ne croirai pas ! » Huit jours plus tard, les disciples se trouvaient de nouveau dans la maison, et Thomas était avec eux. Jésus vient, alors que les portes étaient verrouillées, et il était là au milieu d’eux. Il dit : « La paix soit avec vous ! » Puis il dit à Thomas : « Avance ton doigt ici, et vois mes mains ; avance ta main, et mets-la dans mon côté : cesse d’être incrédule, sois croyant. » Alors Thomas lui dit : « Mon Seigneur et mon Dieu ! » Jésus lui dit : « Parce que tu m’as vu, tu crois. Heureux ceux qui croient sans avoir vu. » Il y a encore beaucoup d’autres signes que Jésus a faits en présence des disciples et qui ne sont pas écrits dans ce livre. Mais ceux-là ont été écrits pour que vous croyiez que Jésus est le Christ, le Fils de Dieu, et pour qu’en croyant, vous ayez la vie en son nom.

Priedegt

Léif Matchrëschten! „Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.“ Wann ech net gesinn, gleewen ech net! Mir mussen ëmmer erëm Beweiser virgeluecht kréien. Mir mussen ëmmer erëm selwer kënnen nopréiwen, op et da wierklech stëmmt, wat do behaapt gëtt. Den Apostel Thomas passt do ganz gutt zu eis. Hie freet no. Hien zweiwelt. Och mir stellen eis d’Fro, wat dat dann ass ’Opersteeung vun den Doudegen’, ’Opersteeung vum Jesus’. Wat bedeit et?

De Glawen un d’Opersteeung vum Jesus bedeit vun Ufank un net, dass een un eng ’Wiederbelebung’ vun der Läich vum Jesus gegleeft huet. De Glawen un d’Operweckung huet sech ëmmer verbonnen mat dem Glawen un eng Erhéijung hin zu Gott. An dat heescht eben, zënter Ouschteren gëtt net un ee vergaangent Ereegnis gegleeft. Gegleeft gëtt un d’Presenz vum Jesus an der Kierch an an der Welt. Et ass dëse Glawen un déi bleiwend Presenz, déi d’Chrëschte fäeg mécht eraus an d’Welt ze goen a vun der Botschaft vun der Léift ze schwätzen an si ze liewen. Deen Operstanenen ass an eis operstanen. Hie lieft an eis. Mir musse grad haut erëm lasskommen vun deem iwwer Joerhonnerten ale Bild vun der materieller Realitéit vun der Opersteeung. Deemools hunn d’Frënn vum Jesus kee materielle Beweis gebraucht. An den Bekenntnisser vum Paulus, dee sech jo op mëndlech Berichter bezitt, kennt keen eidelt Graf vir. Dat war onwichteg. Wichteg war dëst Liewen vum Jesus an senger Gemeinschaft, an deenen, déi un hie gegleeft hunn, déi op seng Botschaft vertraut hunn. Si hunn d’Botschaft vum Jesus net einfach nëmmen weider gedroen a Form vu Wierder, neen, si hunn dës Botschaft real gelieft, wéi eis d’Liesung aus der Apostelgeschicht vun dësem Sonndeg jo sou däitlech virun Aen féiert. Eréischt vill méi spéit, wéi d’Evangelien niddergeschriwwe goufen, koum ëmmer méi, an dat bis an eis Zäit, d’Fro no deene materielle Beweiser op. D’Johannesevangelium ass ganz spéit geschriwwe ginn. Do waren d’Apostelen, also déi direkt Aenzeien vum Jesus, net méi do. D’Mënsche konnten deemno nëmmen op Gronn vun der Verkënnegung gleewen. Eist Evangelium vun haut meditéiert eigentlech genee deen Ëmstand, dass Chrëschten elo eben net méi konkret a real dee Jesus erfuere kënnen. Allerdéngs ass eng Erzielung vun enger Erscheinung fir eis haiteg Chrëschten och net onbedéngt dat, wat eis zu engem déiwe Glawe féiert.

Den Thomas wëll sech awer eben net op Erzielungen beruffen fir ze gleewen. An dat ass da genee dat, wat wuel d’Lieser vum Johannesevangelium och beweegt huet, nämlech d’Fro no der Aart a Weis, wéi deen Operstanenen fir si géigewäerteg ass. Dat ass och eis Fro haut. Wéi ass dëse Jesus, dee gelidden a gestuerwen ass, vun deem mir soen, dass hien operstanen ass, elo bäi eis? Mir mussen eis ganz däitlech lassléisen vun eise Virstellungen, déi scheinbar nëmmen u materiell Realitéite gebonne sinn. De Jesus trëtt net op iwwernatierlech Manéier an eist Liewen. Hie ka nëmmen an eis an duerch eis liewen an handelen an der Welt vun haut. De Glawen un dëse Jesus, dee lieft, ass ee Geschenk. A wann ech als klengen an einfache Mënsch da lo mol dëst Geschenk verstanen hunn, wann ech a mengem Ënneren dovunner iwwerzeegt sinn, wann ech erfëllt si vun dëser grousser Botschaft, da liewen ech si selwer a bréngen si och duerch mäin Handelen a Schwätzen bäi déi aner Mënschen. Duerch déi, déi vum Jesus iwwerzeegt sinn, schwätzt hien och nach haut.

Glawen ass net dat, wat ech fir wouer halen. Glawen ass och net erof soen vu Glawenssätz oder Formelen. Glawen ass héchst dynamesch. Glawen ass dat, wat mech zudéifst ugeet a betrëfft. Mä dëse Glawen ass ëmmer och vun Zweiwel begleet. Wann ech net méi zweiwelen, da ginn ech als Gleewegen fanatesch. Den Thomas ass dofir och wichteg fir eis haut. Dëst Moment vum Zweiwel, vun a Fro stellen vu Bekenntnisser ass äusserst wichteg. Den Zweiwel dierf an eise chrëschtleche Reien ni ënnerdréckt ginn. Schonn 1957 schreift de Paul Tillich a senger Schrëft ’Dynamics of Faith„’:“Bei jenen, die in ihrem unerschütterlichen Glauben ruhen, sind Pharisäismus und Fanatismus unverkennbare Symptome unterdrückten Zweifels. Zweifel wird nicht durch Unterdrückung überwunden, sondern durch Mut. Der Mut verleugnet nicht, dass es Zweifel gibt, aber er nimmt den Zweifel als einen Ausdruck der eigenen Endlichkeit in sich auf und bejaht den Inhalt eines ’ultimate concern’." Dat heescht, meng Zweiwel bezéien sech op dat, wat mech onbedéngt ugeet a trëfft, an ech muss och de Mutt hunn, meng Zweiwel ze thematiséieren an hinnen op de Fong ze goen.

Ech denken et ass äusserst wichteg, dass mir héchst perséinlech iwwerzeegt sinn, an eis selwer, vun der Botschaft vu Jesus Christus. Et muss och fir mech esou een „Einbruch Gottes in das Innere einer Existenz und das ganzmenschliche Ergriffensein des Betroffenen“ , ginn. Ech muss de Mutt hunn, fir mech menge Froen an Zweiwel ze stellen. Den Thomas am Evangelium hat op déi Manéier de Mutt dozou. Hien huet Froe gestalt. Hien huet net blann eppes, wat gesot gouf, ugeholl. Doranner kann hien eis ee Beispill ginn. Awer et sinn dann net materiell real Erscheinungen, déi dat bewierken. Am Evangelium vun haut gëtt net gesot, dass den Thomas seng Fanger an seng Hänn wierklech echt a real an d’Wonne vum Jesus geluecht hätt. Deen empiresche Beweis gëtt also hei net ausgefouert. Den Thomas brauch deen net méi. Hien ass am Ënneren ergraff. Hien huet verstanen, dass de Jesus do ass, an him, an senge Frënn, an der Gemeinschaft. Dëst „Ergraff-Sinn“ léist hien lo mat deenen aneren eraus zéien a vun der Botschaft vum Jesus schwätzen an handelen.

Dat féiert mech an de Gedanken nach eng Kéier zeréck bäi d’Liesung aus der Apostelgeschicht. Do huet et geheescht: „Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam.“ Wann ech dee Saz an senger ganz déiwer Bedeitung meditéieren, da muss ech soen, da si mir als Chrëschten ganz wäit fort vun deem, wat de Jesus un sech wollt. Mir liewen haut an enger Welt vun Egoisten, an enger Welt wou vläicht net jiddereen mä awer ee groussen Deel versicht als éischt emol zu sengem ze kommen. Dat déift Ergraff-Sinn vun der Botschaft vum Jesus misst eis eigentlech derzou beweegen fir all Ongläichheeten an eiser Welt ewech ze raumen. Et misst eis all Dag ee schlecht Gewësse maachen, wa mir gesinn, wéi Mënschen leiden, ausgebeut, ënnerdréckt a mësshandelt ginn. Mir schwätzen vu Mënscherechter an dobäi trëppele mir duerch eisen ausbeutereschen Konsum grad des Mënscherechter an deenen aarme Géigenden vun der Welt mat Féiss. Mir wëllen d’Klima retten a loossen dofir Kanner an erbäermlechsten Konditiounen déi Rohstoffer ausgruewen, déi mir hei fir eis Batterien brauchen. Ech kéint hei vill Saachen opzielen, déi ganz einfach deem widderspriechen, wat mir als Chrëschten sollte liewen a bekennen. Des Welt ass eis gemeinsam Welt. Si gehéiert net nëmmen deene Räichen a Mächtegen. Wa mir also esou ergraff sinn vun der Botschaft vu Jesus Christus, wéi mir et ëmmer nees bekennen, firwat ännert sech dann näischt an eiser Welt? Mir brauchen dofir Mutt. Mir brauchen de Mutt fir eis selwer beréieren ze loossen vun deem, wat an dëser Welt geschitt, a mir brauchen dann de Mutt fir eis an ze setzen. Dat wënschen ech eis haut.

der mutige thomas

liebe erfordert mut

den mut fragen zu stellen
und den mut einzufordern
was nicht erzählbar ist

den mut sehen
und spüren wollen
um in direkter beziehung zu lieben

und den mut berühren zu wollen
und schlussendlich den mut
sich selbst berühren zu lassen

Fürbitten

Jesus Christus ass fir eis ee baarmhäerzegen Mënsch, den Erléiser voller Gnod. Hien ass bäi deenen, déi leiden. Hier Wonne sinn him net friem, well hie selwer um eegene Läif gelidden huet. Zu him wëlle mir bieden:

  • Stéi eisem Poopst Franziskus an allen, déi Verantwortung droen an eiser Kierch, bäi. Hëllef hinnen mat Mutt an ouni no eegenen Interessen ze kucken fir d’Affer vu Gewalt a Mëssbrauch an ze trieden. Christus, héier eis.
  • Sief bäi allen, déi a Beruffer vun der Fleeg schaffen. Hëllef hinnen fir deene Kranken dat ze ginn, wat si brauchen. Christus, héier eis.
  • Kuck op eis Schëpfung, déi duerch Villes bedreet ass. Hëllef eis als Chrëschten, dass mir eis ëmmer méi asetzen a Verantwortung iwwerhuelen fir den Erhalt vun denger gudder Welt. Christus, héier eis.
  • Erbaarm dech eise Verstuerwenen. Heel d’Wonnen vun hirer Séil a looss bäi dir liewen. Christus, héier eis.

Du Här Jesus Christus, hues eis gewisen, wéi baarmhäerzeg däin an eise Papp ass. Looss eis selwer dës Baarmhäerzegkeet an eisem Liewen realiséieren. Dech luewen an éiere mir elo an an all Éiwegkeet. Amen. héier eis.

II.

Thomas a vu Jésus et il a cru. «Heureux ceux qui croient sans avoir vu», nous dit Jésus. Tournons-nous vers le Père pour lui demander son soutien au nom de nos frères et sœurs de partout dans le monde.
Seigneur, écoute-nous; Seigneur, exauce-nous.

  • Pour l’Église; afin que la foi proclamée par ses dirigeants et ses membres soit toujours vive et sincère, prions le Seigneur.
  • Pour les gens qui ne connaissent pas le Christ; afin que des croyants et croyantes témoignent de leur foi en apportant réconfort et espérance, prions le Seigneur.
  • Pour les personnes qui doutent; afin que la confiance dans le Ressuscité éclaire toutes les ombres et apaise les craintes, prions le Seigneur.
  • Pour les enfants; afin que leur esprit d’émerveillement et leur candeur les ouvrent au mystère de la vie nouvelle, prions le Seigneur.

Dieu notre Père, ton Fils a invité Thomas à cesser d’être incrédule et à devenir croyant. C’est pourquoi nous mettons notre foi en toi. Nous croyons que tu répondras favorablement aux prières que nous t’adressons par Jésus, le Christ, notre Seigneur. Amen.
(http://www.vieliturgique.ca)

Gabengebet

Gott, du hast deinem Volk durch das Bekenntnis des Glaubens und den Empfang der Taufe neues Leben geschenkt. Nimm die Gaben (der Neugetauften und aller) deiner Gläubigen gnädig an und lass uns in dir Seligkeit und ewiges Leben finden. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Accueille avec bonté, Seigneur, les offrandes de tes fidèles (et de tous ceux qui viennent de renaître dans le Christ); renouvelés par la foi et le baptême, qu’ils parviennent au bonheur sans fin. Par Jésus.

Guter Gott, in den Gaben von Brot und Wein bringen wir dir unsere Sehnsucht nach Heilung und Versöhnung. Nimm die Gaben an und schenke uns durch deinen Heiligen Geist, dass wir zusammen mit der ganzen Schöpfung aufstehen zu neuem Leben. So bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

Hochgebet (für besondere Anliegen V) – „Jesus, unser Weg“


Präfation
Wir danken dir, Gott, unser Vater, und preisen dich, denn du hast uns ins Leben gerufen.
Du lässt uns niemals allein auf unserm Weg und bist immer da für uns.
Einst hast du Israel, dein Volk, mit starker Hand durch die weglose Wüste geleitet.
Heute führst du deine pilgernde Kirche in der Kraft des Heiligen Geistes.
Du bahnst ihr den Weg durch diese Zeit in die ewige Freude deines Reiches
durch unseren Herrn Jesus Christus. Darum singen wir mit allen Engeln und Heiligen:

Sanctus

Ja, du bist heilig, großer Gott. Du liebst die Menschen und bist ihnen nahe.
Gepriesen sei dein Sohn, der immer mit uns auf dem Weg ist
und uns um sich versammelt zum Mahl der Liebe.
Wie den Jüngern von Emmaus deutet er uns die Schrift und bricht das Brot für uns.

So bitten wir dich, gütiger Vater:
Sende deine Heiligen Geist über die Gaben von Brot und Wein.
Er heilige sie, damit sie uns werden Leib + und Blut unseres Herrn Jesus Christus.

Am Abend vor seinen Leiden nahm er beim Mahl das Brot
und sagte Dank, brach das Brot, reichte es seinen Jüngern und sprach:

NEHMET UND ESSET ALLE DAVON:
DAS IST MEIN LEIB, DER FÜR EUCH HINGEGEBEN WIRD.

Ebenso nahm er den Kelch mit Wein, dankte wiederum,
reichte den Kelch seinen Jüngern und sprach:

NEHMET UND TRINKET ALLE DARAUS:
DAS IST DER KELCH DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES,
MEIN BLUT, DAS FÜR EUCH UND FÜR ALLE VERGOSSEN WIRD
ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN.
TUT DIES ZU MEINEM GEDÃCHTNIS.

Geheimnis des Glaubens.

Darum, gütiger Vater, feiern wir das Gedächtnis deines Sohnes, der uns erlöst hat.
Durch sein Leiden und seinen Tod am Kreuz hast du ihn zur Herrlichkeit
der Auferstehung geführt und ihn erhöht zu deiner Rechten.

Wir verkünden dieses Werk deiner Liebe, bis er wiederkommt,
und bringen dir das Brot des Lebens und den Kelch des Segens dar.

Wir feiern das Opfer Christi, das er uns anvertraut hat.
Er hat sich für uns hingegeben und schenkt uns Anteil an seinem Leib und Blut.

Wir bitten dich: Schau gütig auf die Gabe deiner Kirche,
und gib, dass wir im Geist deiner Liebe
für immer verbunden bleiben mit ihm und untereinander.
Barmherziger Gott, durch die Teilnahme an diesem Mahl stärke uns in der Einheit.
Lass uns in Gemeinschaft mit unserem Papst Franziskus.
und unseren Bischöfen, Priestern und Diakonen und mit deinem ganzen Volk
in Vertrauen und Hoffnung deine Wege gehen und für alle
eine Quelle der Freude und Zuversicht sein.

Vater, erbarme dich unserer Brüder und Schwestern (N. und N.), die im Frieden Christi heimgegangen sind, und aller Verstorbenen, deren Glauben du allein kennst.
Lass sie dein Angesicht schauen, und schenke ihnen das Leben in Fülle.

Wenn unser eigener Weg zu Ende geht, nimm auch uns für immer bei dir auf,
und lass uns zusammen mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria,
mit den Aposteln und den Märtyrern (mit dem/ der heiligen N., mit den heiligen N. und N.)
und mit allen Heiligen dich loben und preisen durch unseren Herrn Jesus Christus.

Durch ihn und mit ihm und in ihm ist dir, Gott, allmächtiger Vater,
in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit.

Vaterunser

Gott ass dee gudde Papp fir all Mënschen. Hien erbaarmt sech iwwer all Mënschen a wëll all Wonnen vun der ganzer Schëpfung ewech huelen. Vertrauen mir eis senger Léift un a biede mir mat de Wierder, déi de Jesus eis geléiert huet: Vater unser im Himmel, ...

Friddensgebiet

Sou laang mat Gewalt Wonne geschloe ginn, sou laang gëtt et och Has an eiser Welt. Sou laang Wonnen ignoréiert ginn, kommen ëmmer nees Gefiller op, déi sech un aneren wëllen rächen. Härgott, hëllef eis friddlech a mat Guttheet ze liewen. Maach eis zu Mënschen, déi Wonne gesinn an heelen. Schenk eis däi Fridden. De Fridden vun eisem operstanenen Här sief mat iech all.

Schlußgebet

Allmächtiger Gott, im heiligen Sakrament haben wir den Leib und das Blut deines Sohnes empfangen. Lass diese österliche Gabe in uns weiterwirken und fruchtbar sein. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Nous t’en prions, Dieu tout-puissant: que le mystère pascale acceulli dans cette communion ne cesse jamais d’agir en nos coeurs. Par Jésus.

Barmherziger Gott, du hast uns beschenkt mit der heiligen Speise, damit wir gesund werden an Leib und Seele. Mach uns füreinander, und besonders für alle leidenden Menschen, zu einem Werkzeug des Heiles und des Friedens. Darum bitten wir durch den, der auferstanden ist zu neuem Leben, durch Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.


 

2. Ouschtersonndeg – 11.4.2021 B
Texter vun der Sonndesmass
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Brimborium oder méi fir d’Liewen?
Eine Begegnung, die unseren Pastor Luc Schreiner zum Nachdenken brachte und einige Ideen, die ihm da zum Palmsonntag kamen.
D’Sonndesmass vun der Giischterklaus 21.03.2021
Chouer: Kantoren a Sänger*innen aus der Par Regioun Iechternach
Dirigent: Tom Osborne
Uergel: Jos Majerus

Editorial aus dem Parbréif 3/2021
Ouschteren 2021, Opersteeung? E Gedanken, dee mir nach eppes seet?
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Spendenaufruf / Appel aux dons
D’Laude vun eise Klacken
Lauschtert d’Klacke vun der Basilika, vu Bur, Lënster, Méischtref, Rouspert an der Klaus
Umelldung fir d‘Firmung 2021
fir déi Jonk déi 2005 oder éischter gebuer sinn
COVID - Katechese und Erstkommunionfeiern
Das Erzbischöfliche Ordinariat teilt mit (XX)
25. Januar 2021
COVID - Catéchèse et célébrations de la Première communion
L’Administration diocésaine communique (XX)
25 janvier 2021
COVID - Catequese e celebração da Primeira Comunhão
A Administração diocesana informa (XX)
25 de janeiro de 2021
KATECHES
Gottesdengschter fir Familljen a Kanner
Gebietsmomenter a Gottesdéngschter an eise Kierche fir d’Kanner an hier Elteren
Kateches - Für Kinder erklärt: von Palmsonntag bis Ostern
Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern und die Osterzeit.
Mäin Date mat Gott
Gebiet fir Jonker an der Basilika - Mateneen am Gebiet, mat Musek, Gespréich, Austausch
- Nei Daten fir Abrëll a Mee
Um Glaawenswee - Firmung?
Déi nächst Firmung ass am Hierscht 2021 geplangt.
Eischt Kommunioun / Première Communion
Fir 2021 halen mir un den traditionellen Datummer fest
Les Premières Communions pour 2021 sont prévues aux dates traditionnelles
Hannah Arendt - Kritische Gesamtausgabe
2018 ass ee groussen Publikatiounsprojet ugelaf, deen als Zil huet hir sämtlech Schrëften an enger kritescher Gesamtausgab ze publizéieren.
Parbréif
Vum 28/03/21-15/05/21
Léiwe Lieser vum Parbréif
De Parbréif kënnt 8 mol am Joer eraus, mat enger Oplo vun 6000 Exemplaren, a gëtt gedréckt an der Imprimerie de l’Est. De Käschtepunkt ass ronn 16.500 €. Eis ass de Parbréif dat wäert, well et wichteg ass e gudden Zougank zu eise Leit ze hunn. Fir d’Kierchefabriken ze entlaaschten, maache mer en häerzlechen Appel un Iech, fir Iech fräiwëlleg un dësen Käschten ze bedeelegen. E grousse Merci fir all Iwwerweisung.
Kierchefong - Par Reg. Iechternach: BCEELULL LU54 0019 5055 3954 5000
 

 
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