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Gott des Lebens,
Du kennst das Innerste unseres Herzens,
das Licht und die Schatten, die in uns wohnen,
die stillen Wunden, die oft niemand sieht.
Heute bringen wir Dir unsere Brüder und Schwestern,
die mit Schwierigkeiten und Belastungen ihrer psychischen Gesundheit leben,
die in Einsamkeit unter Angst, Depression oder einer anderen psychischen Erkrankung leiden.
Du rufst sie beim Namen, mit Zärtlichkeit,
und in Dir finden sie Würde und Hoffnung.
Vergib uns, wo wir weggeschaut haben,
wo wir Stigmatisierung und Diskriminierung gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen verstärkt haben.
Mach Deine Kirche zu einem offenen Haus,
zu einem sicheren Ort, an dem alle Platz haben,
zu einer Gemeinschaft, die begleitet und nicht ausschließt,
die ohne zu urteilen zuhört und sich ohne Angst nähert.
Wir bitten Dich, Herr, für alle, die begleiten:
für Fachkräfte, Angehörige und Freiwillige,
für Männer und Frauen, die mit Geduld und Liebe
Brücken des Verständnisses und des Trostes bauen.
Schenke ihnen Kraft und Mitgefühl, um zu tragen.
Sende Deinen Geist auf uns herab,
damit wir lernen, die Sorge um die psychische Gesundheit anzunehmen
und in das Leben und die Sendung unserer Gemeinschaften und der ganzen Kirche zu integrieren,
und so zu einem lebendigen Zeichen Deiner Barmherzigkeit werden,
die niemals verlässt und immer wieder aufrichtet.
Amen.
Gebetsanliegen des Papstes Leo XIV
Quell: Weltwäit Gebietsnetz vum Poopst - Lëtzebuerg