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19. Sonndeg am Joereskrees C - 9./10.8.2025
19.
Sonndeg am Joereskrees C - 9./10.8.2025 - © Carlo Morbach -
6.8.2025
19. Sonndeg am Joereskrees C - 9./10.8.2025
Wat ass eis wichteg am Liewen? Wat ass fir eis ee wäertvolle Schaz? De Jesus luet eis haut an, fir no engem ganz wäertvolle Schaz eis Hänn aus ze strécken an eist Denken dorun aus ze riichten. Versiche mir eis haut op seng Wierder an ze loossen, him no ze lauschteren, an esou seng Gedanken an eis op ze huelen. Ruffe mir säin Erbaarmen un:
Här Jesus Christus, du bass selwer eise Schaz a Räichtum am Liewen Här Jesus Christus, du bass fir eis d'Quell vum Glawen, der Hoffnung an der Léift. Här Jesus Christus, du bass d'Zil vun eisem Liewenswee.
Dagesgebiet
Allmächtege Gott, mir däerfen dech Papp nennen, well du hues eis als deng Kanner ugeholl an eis de Geescht vun dengem Jong geschéckt. Gëff, datt mir an dësem Geescht wuessen an eng Kéier dee versprachene Loun kréien. Dorëms biede mir duerch de Jesus, eisen Här. Amen.
Gott, du bist bei uns, auch wenn wir dich nicht in mächtigen Zeichen wahrnehmen. Befreie uns aus unseren Ängsten und hilf unserm kleinen Glauben auf, damit wir deine Nähe erfahren und dich preisen durch Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt in Ewigkeit.
Dieu éternel et tout-puissant, toi que nous pouvons déjà appeler notre père, fais grandir en nos coeurs l'esprit filial, afin que nous soyons capables d'entrer un jour dans l'héritage qui nous est proomis. Par Jésus Christ.
Liesunge: Weish 18, 6-9 / Hebr 11, 1-2.8-19 / Lk 12, 32-48
Lesung aus dem Buch der Weisheit. Die Nacht der Befreiung wurde unseren Vätern vorher angekündigt; denn sie sollten sich freuen in sicherem Wissen, welch eidlichen Zusagen sie vertrauten. So erwartete dein Volk die Rettung der Gerechten und den Untergang der Feinde. Wodurch du die Gegner straftest, dadurch hast du uns zu dir gerufen und verherrlicht. Denn im Verborgenen opferten die heiligen Kinder der Guten; sie verpflichteten sich einmütig auf das göttliche Gesetz, dass die Heiligen in gleicher Weise Güter wie Gefahren teilen sollten, und stimmten dabei schon im Voraus die Loblieder der Väter an.
Kv Selig das Volk, das der Herr sich zum Erbteil erwählt hat. Jubelt im Herrn, ihr Gerechten, *
den
Redlichen ziemt der Lobgesang.
Lesung aus dem Hebräerbrief. Schwestern und Brüder! Glaube aber ist: Grundlage dessen, was man erhofft, ein Zutagetreten von Tatsachen, die man nicht sieht. Aufgrund dieses Glaubens haben die Alten ein gutes Zeugnis erhalten. Aufgrund des Glaubens gehorchte Abraham dem Ruf, wegzuziehen in ein Land, das er zum Erbe erhalten sollte; und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde. Aufgrund des Glaubens siedelte er im verheißenen Land wie in der Fremde und wohnte mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung, in Zelten; denn er erwartete die Stadt mit den festen Grundmauern, die Gott selbst geplant und gebaut hat. Aufgrund des Glaubens empfing selbst Sara, die unfruchtbar war, die Kraft, trotz ihres Alters noch Mutter zu werden; denn sie hielt den für treu, der die Verheißung gegeben hatte. So stammen denn auch von einem einzigen Menschen, dessen Kraft bereits erstorben war, viele ab: zahlreich wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meeresstrand, den man nicht zählen kann. Im Glauben sind diese alle gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt, sondern sie nur von fern geschaut und gegrüßt und sie haben bekannt, dass sie Fremde und Gäste auf Erden sind. Und die, die solches sagen, geben zu erkennen, dass sie eine Heimat suchen. Hätten sie dabei an die Heimat gedacht, aus der sie weggezogen waren, so wäre ihnen Zeit geblieben zurückzukehren; nun aber streben sie nach einer besseren Heimat, nämlich der himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, er schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat ihnen eine Stadt bereitet. Aufgrund des Glaubens hat Abraham den Isaak hingegeben, als er auf die Probe gestellt wurde; er gab den einzigen Sohn dahin, er, der die Verheißungen empfangen hatte und zu dem gesagt worden war: Durch Isaak wirst du Nachkommen haben. Er war überzeugt, dass Gott sogar die Macht hat, von den Toten zu erwecken; darum erhielt er Isaak auch zurück. Das ist ein Sinnbild.
Halleluja. Halleluja. Seid wachsam und haltet euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet. Halleluja.
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas. In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben. Verkauft euren Besitz und gebt Almosen! Macht euch Geldbeutel, die nicht alt werden! Verschafft euch einen Schatz, der nicht abnimmt, im Himmel, wo kein Dieb ihn findet und keine Motte ihn frisst! Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. Eure Hüften sollen gegürtet sein und eure Lampen brennen! Seid wie Menschen, die auf ihren Herrn warten, der von einer Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm sogleich öffnen, wenn er kommt und anklopft! Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen. Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache und findet sie wach - selig sind sie. Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht. Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet. Da sagte Petrus: Herr, sagst du dieses Gleichnis nur zu uns oder auch zu allen? Der Herr antwortete: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr über sein Gesinde einsetzen wird, damit er ihnen zur rechten Zeit die Tagesration gibt? Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt! Wahrhaftig, ich sage euch: Er wird ihn über sein ganzes Vermögen einsetzen. Wenn aber der Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verspätet sich zu kommen! und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich zu berauschen, dann wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Ungläubigen zuweisen. Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum kümmert und nicht danach handelt, der wird viele Schläge bekommen. Wer aber, ohne den Willen des Herrn zu kennen, etwas tut, was Schläge verdient, der wird wenig Schläge bekommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man umso mehr verlangen.
Lecture du livre de la Sagesse. Cette nuit avait été connue d’avance par nos Pères ; assurés des promesses auxquelles ils avaient cru, ils étaient dans la joie. Et ton peuple accueillit à la fois le salut des justes et la ruine de leurs ennemis. En même temps que tu frappais nos adversaires, tu nous appelais à la gloire. Dans le secret de leurs maisons, les fidèles descendants des justes offraient un sacrifice, et ils consacrèrent d’un commun accord cette loi divine : que les saints partageraient aussi bien le meilleur que le pire ; et déjà ils entonnaient les chants de louange des Pères.
R/ Heureux le peuple dont le Seigneur est le Dieu.
Criez
de joie pour le Seigneur, hommes justes !
Lecture de la lettre aux Hébreux. Frères, la foi est une façon de posséder ce que l’on espère, un moyen de connaître des réalités qu’on ne voit pas. Et quand l’Écriture rend témoignage aux anciens, c’est à cause de leur foi. Grâce à la foi, Abraham obéit à l’appel de Dieu : il partit vers un pays qu’il devait recevoir en héritage, et il partit sans savoir où il allait. Grâce à la foi, il vint séjourner en immigré dans la Terre promise, comme en terre étrangère ; il vivait sous la tente, ainsi qu’Isaac et Jacob, héritiers de la même promesse, car il attendait la ville qui aurait de vraies fondations, la ville dont Dieu lui-même est le bâtisseur et l’architecte. Grâce à la foi, Sara, elle aussi, malgré son âge, fut rendue capable d’être à l’origine d’une descendance parce qu’elle pensait que Dieu est fidèle à ses promesses. C’est pourquoi, d’un seul homme, déjà marqué par la mort, a pu naître une descendance aussi nombreuse que les étoiles du ciel et que le sable au bord de la mer, une multitude innombrable. C’est dans la foi, sans avoir connu la réalisation des promesses, qu’ils sont tous morts ; mais ils l’avaient vue et saluée de loin, affirmant que, sur la terre, ils étaient des étrangers et des voyageurs. Or, parler ainsi, c’est montrer clairement qu’on est à la recherche d’une patrie. S’ils avaient songé à celle qu’ils avaient quittée, ils auraient eu la possibilité d’y revenir. En fait, ils aspiraient à une patrie meilleure, celle des cieux. Aussi Dieu n’a pas honte d’être appelé leur Dieu, puisqu’il leur a préparé une ville. Grâce à la foi, quand il fut soumis à l’épreuve, Abraham offrit Isaac en sacrifice. Et il offrait le fils unique, alors qu’il avait reçu les promesses et entendu cette parole : ‘C’est par Isaac qu’une descendance portera ton nom.’ Il pensait en effet que Dieu est capable même de ressusciter les morts ; c’est pourquoi son fils lui fut rendu : il y a là une préfiguration.
Alléluia. Alléluia. Veillez, tenez-vous prêts: c’est à l’heure où vous n’y pensez pas que le Fils de l’homme viendra. Alléluia.
Évangile de Jésus-Christ selon saint Luc. En ce temps-là, Jésus disait à ses disciples : « Sois sans crainte, petit troupeau : votre Père a trouvé bon de vous donner le Royaume. Vendez ce que vous possédez et donnez-le en aumône. Faites-vous des bourses qui ne s’usent pas, un trésor inépuisable dans les cieux, là où le voleur n’approche pas, où la mite ne détruit pas. Car là où est votre trésor, là aussi sera votre cœur. Restez en tenue de service, votre ceinture autour des reins, et vos lampes allumées. Soyez comme des gens qui attendent leur maître à son retour des noces, pour lui ouvrir dès qu’il arrivera et frappera à la porte. Heureux ces serviteurs-là que le maître, à son arrivée, trouvera en train de veiller. Amen, je vous le dis : c’est lui qui, la ceinture autour des reins, les fera prendre place à table et passera pour les servir. S’il revient vers minuit ou vers trois heures du matin et qu’il les trouve ainsi, heureux sont-ils ! Vous le savez bien : si le maître de maison avait su à quelle heure le voleur viendrait, il n’aurait pas laissé percer le mur de sa maison. Vous aussi, tenez-vous prêts : c’est à l’heure où vous n’y penserez pas que le Fils de l’homme viendra. » Pierre dit alors : « Seigneur, est-ce pour nous que tu dis cette parabole, ou bien pour tous ? » Le Seigneur répondit : « Que dire de l’intendant fidèle et sensé à qui le maître confiera la charge de son personnel pour distribuer, en temps voulu, la ration de nourriture ? Heureux ce serviteur que son maître, en arrivant, trouvera en train d’agir ainsi ! Vraiment, je vous le déclare : il l’établira sur tous ses biens. Mais si le serviteur se dit en lui-même : “Mon maître tarde à venir”, et s’il se met à frapper les serviteurs et les servantes, à manger, à boire et à s’enivrer, alors quand le maître viendra, le jour où son serviteur ne s’y attend pas et à l’heure qu’il ne connaît pas, il l’écartera et lui fera partager le sort des infidèles. Le serviteur qui, connaissant la volonté de son maître, n’a rien préparé et n’a pas accompli cette volonté, recevra un grand nombre de coups. Mais celui qui ne la connaissait pas, et qui a mérité des coups pour sa conduite, celui-là n’en recevra qu’un petit nombre. À qui l’on a beaucoup donné, on demandera beaucoup ; à qui l’on a beaucoup confié, on réclamera davantage. »
Priedegt
Iwwer dem hellege Joer steet als Motto: Pilger vun der Hoffnung. Mir Chrëschten si Pilger net nëmme, wa mir op eng Wallfaart ginn, mä eigentlech an eisem ganze Liewen. Mir sinn also um Wee. Freet sech just nach, wou dëse Wee soll hiféieren. Wat ass d'Zil vun eisem Wee, vun eisem Pilgergang? Chrëschten si Mënschen um Wee. Dat ass ee Motiv, dat den Evangelist Lukas a sengem Evangelium wéi och an der Apostelgeschicht ervir hieft. Den Hebräerbréif, aus dem déi zweet Liesung haut geholl ass, deit en änlecht Motiv un. Mir sinn um Wee genee esou, wéi den Abraham, deen aus senger aler Heemecht opbrécht. Hien ass vun do u stänneg mat senger Famill ënnerwee, lieft an Zelter a muss ëmmer nees opbriechen a weider zéien. Zeréck an déi al Heemecht geet et net. An awer huet hien een déift Vertrauen, dass säi Wee hien esou féiert, dass et him gutt geet. Hien ass also ee Pilger, dee säi Wee op sech hëlt an der Hoffnung, dass et gutt gëtt, och wann sech d'Liewen an d'Situatioun ëmmer nees ännert, och wann hien op d'Prouf gestalt gëtt, och wann hien heiansdo net gesäit, wéi d'Verspriechen sech sollen erfëllen. D'Vertrauen, de Glawen, jo eben d'Hoffnung, dass et gutt gëtt, bleiwen.
Mir kennen nach eng aner Geschicht aus dem Vollek Israel, déi änlech gelagert ass. D'Erzielung vun der Flucht aus Ägypten, vun der laanger Wanderschaft duerch d'Wüst a schliisslech den Anzuch an dat versprachent Land, erzielt genee esou vun deem dauernde Pilgerwee vum Vollek. Munchmol sinn d'Mënschen haart un der Grenz a wëllen opginn. Dacks gesinn si net, wou de Wee soll hiféieren. An awer bleift d'Hoffnung, dass et gutt gëtt.
A schliisslech hu mir de Jesus selwer, dee säi ganzt Liewen op der Wanderschaft verbréngt. Ouni echt Heemecht ass hie vun der Gebuert un um Wee. Als Priedeger op der Wanderschaft versicht hien de Mënschen dem Härgott säi gutt Wuert ze soen. Hien ass deemno stänneg wakereg, um Sprong fir weider ze goen, ouni fest Bleif.
D'Evangelium vun haut erzielt eis eigentlech eng Geschicht vum Opbroch. "Eure Hüften sollen gegürtet sein und eure Lampen brennen!" (Lk 12, 35) Mir sollen eis bewosst sinn, dass näischt fir ëmmer esou bleift, wéi et am Moment ass. Sech u Besëtz an u Situatiounen, Reegelen an esou Villes méi festklammeren ass net eise chrëschtleche Wee. Des Welt ass an enger permanenter Verännerung dran. Grad haut, wou mir esou vill wëssenschaftlech Fortschrëtter maachen an ëmmer nees Neies entdecken, wësse mir, dass et an der Welt net ouni Verännerung geet. Mir mussen also och als Mënsche stänneg bereet sinn, fir op ze briechen an Neies op eis zou kommen ze loossen. Mir sinn als Mënschen deemno selwer ëmmer nees Pilger an enger Welt, déi sech verännert.
Als Chrëschte liewe mir an dëser Welt. Mä mir liewen och an eiser Gemeinschaft, déi mat der Welt verbonnen ass an déi sech schonn eleng doduerch ëmmer nees verännert. Mir gesinn, dass am Moment an der Kierch Villes an enger grousser Verännerung dran ass. Muncher kucken dat mat grousser Angscht. Mä geet et eis do net wéi dem Abraham, wéi dem Vollek Israel a Villen aneren? Wanderunge sinn dacks duerch Krisen ausgeléist ginn. D'Kierch stécht eben och an enger Krise, zumindest an eise Géigenden. Sou eng Krise kéint dach den Ureiz sinn, fir op ze briechen, oder? Sou wéi bis elo geet et jiddefalls net weider.
Munchmol hunn ech den Androck, dass Chrëschten, déi nawell gär ëmmer nees déi gutt al Zäiten erop beschwieren, alles wëlle festhalen, jo och zeréckdréinen, well si mengen, dat wier d'Léisung fir d'Krise vun der Kierch vun haut. Dass an der Vergaangenheet net einfach alles falsch war, ass sécher wouer. Awer et war an enger anerer Zäit an d'Welt huet sech nu mol zënterhier staark verännert. Deemno muss sech och d'Kierch an allen hiren Äusserungen an Handlunge mat veränneren. D'Kierch muss de Mënschen haut Léisunge bidde fir d'Suerge vun haut an net fir d'Suerge vu fréieren Zäiten. Genee esou muss si och Methoden an Erklärunge bidden, déi der Zäit vun haut entspriechen. Grad déi, déi ëmmer nees an d'Vergaangenheet kucken a versichen déi gutt al Zäiten erëm opbléien ze loosse, verkennen an engem extreeme Mooss, wat et heescht Pilger ze sinn.
Pilger sinn, heescht sech op de Wee ze maachen. D'Zil bäi enger Wallfaart ass kloer. D'Zil vun der Kierch vun haut ass, denken ech, am Prinzip och kloer. D'Kierch wëll de Mënschen eng Stäip an de Suerge vun haut ginn. D'Zil läit an der Géigewaart an an der Zukunft, net an enger glorifizéierter Vergaangenheet. An dofir musse mir eis als Chrëschten der Zäit vun haut stellen. Mir sinn haut um Wee, grad als Kierch. Mir sinn nach net um Zil. Villfach hu mir eis natierlech esou ageriicht an dëser Welt, wéi wa mir schonn um Zil ukomm wieren. Iwwer vill Joerhonnerten a Joerzéngten ass eis Kierch genee an der Iddie gefouert ginn. Mä dat ass ee Stëllstand a kee Pilgergang méi. Dat ass den Dout.
Et wäerten an deenen nächste Joren a Joerzéngten nach vill Gewunnechten an eiser Kierch ewech briechen. Mä wa mir eis bewosst sinn, dass mir um Wee solle sinn, dass mir deemno och ëmmer erëm nei mussen opbriechen, da kann eis kierchlech Gemeinschaft och eiser Zäit en Zeeche ginn. Eis Gesellschaft muss un eis gesinn, dass mir um Wee sinn, dass mir bereet sinn de Mënschen haut d'Botschaft vum Jesus mat de Methoden an de Wierder vun haut ze verkënnegen. Et ass ganz einfach eng Fro vun eisem Glawen a Vertrauen an déi Botschaft vu Jesus Christus. Jo mir liewen a stiermeschen Zäiten a Villes mécht eis Angscht. Deemools schonn huet de Jesus seng Frënn ermaant: "Er sagte zu ihnen: Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?" (Mk 4,40) oder: " Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen? Dann stand er auf, drohte den Winden und dem See und es trat völlige Stille ein." (Mt 8, 26) Hu mir nach dee Glawen an dat Vertrauen, dass mir op een Zil zou musse goen, dass mir ëmmer als Pilger um Wee sinn? "Aufgrund des Glaubens gehorchte Abraham dem Ruf, wegzuziehen in ein Land, das er zum Erbe erhalten sollte; und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde." (Hebr 11, 8)
Fürbitten
Zu eisem Här Jesus Christus wëlle mir ruffen:
* Fir déi Mënschen, deenen dat Néidegst zum Liewe feelt. Schéck hinne Mënschen, déi hinnen hëllefen an hier Nout méi kleng maachen. Christus, héier eis.
* Fir d'Mënschen an de Krisegebidder vun eiser Welt, déi ënner Krich, Verfollgung, Verdreiwung an Naturkatastrophe leiden. Stell hinne Mënschen zur Säit, déi sech fir si asetzen. Christus, héier eis.
* Fir d'Kanner an all Mënschen am Gaza, déi akut duerch Honger bedreet sinn. Looss endlech déi Mächteg an Israel an an der Welt erkennen, dass des Mënsche gehollef musse kréien. Christus, héier eis.
* Fir déi Mënschen, déi nëmmen no weltlechem Räichtum kucken. Looss si erkennen, dass et och aner Wäerter gëtt, déi wichteg am mënschleche Liewe sinn. Christus, héier eis.
* Fir all eis Verstuerwen, looss si deel huelen un dengem éiwege Fridden. Christus, héier eis.
Här Jesus Christus, du schenks eis deng grouss Léift. Looss eis des un all eis Matmënsche weiderginn. Dech luewe mir, elo an ëmmer. Amen.
II.
Frères et sœurs, confiants et confiantes dans la miséricorde de Dieu, présentons à notre Père l’espérance du monde et les appels de ceux et celles qui souffrent. Seigneur, écoute-nous; Seigneur, exauce-nous. – Prions pour que le regard de notre Église sur le monde soit plus confiant. – Prions pour que toutes les personnes ordonnées ou consacrées agissent avec foi, suscitent l’espérance et inspirent la charité. – Prions pour que tous ceux et celles qui souffrent dans leur corps ou leur esprit puisent dans les témoignages du passé le soutien nécessaire à leur confiance en l’avenir. – Prions pour que les divers projets de notre communauté chrétienne manifestent le Christ ressuscité et vivant parmi nous aujourd’hui. Dieu, source de toutes bénédictions, accueille les prières de ton Église qui croit en toi et fais-la progresser sans cesse dans la charité. Nous te le demandons par Jésus, le Christ, notre Seigneur. Amen. (https://fr.novalis.ca)
Gowegebiet
Här, eise Gott, mir bréngen d'Gowen op den Altor, déi's du selwer eis geschenkt hues. Huel si vun denger kierchlecher Gemeinschaft entgéint a maach si fir eis all zum Sakrament vum Heel. Dorëms biede mir duerch de Jesus, eise Brudder an eisen Här. Amen.
Heiliger Gott, zu deiner Ehre bereiten wir den Tisch zum heiligen Mahl. Lass die Kraft dieses Mahles in unseren Taten sichtbar werden durch Christus, unsern Herrn.
Seigneur, tu as donné ces présents à ton Église pour qu'elle puisse te les offrir; daigne les accueillir favorablement: qu'ils deviennent, par ta puissance, le sacrement de notre salut. Par Jésus.
Hochgebet – „Auf dem Weg zu dir“
Nach
dem Sanctus fährt der Priester fort: die uns stärken, wenn wir schwach werden,
die uns trösten und ermutigen,
wenn wir
meinen, Wir danken dir aber vor allem für den,
der am eindeutigsten
mit uns auf dem
Wege ist:
Jesus Christus.
Wir bitten dich jetzt:
Sende deinen
Heiligen Geist und verwandle
In der Nacht, bevor er starb,
nahm Jesus Brot
und dankte dir,
Vater.
NEHMET UND ESSET ALLE DAVON: DAS
IST MEIN LEIB,
Ebenso nahm er
nach dem Mahle den
Kelch,
NEHMET UND TRINKET ALLE
DARAUS:
Geheimnis
des Glaubens
So danken wir dir, Vater,
für die Worte und
das Beispiel dessen,
der uns
vorangegangen ist: Jesus.
Durch seine Auferstehung
macht er deine
Liebe kund,
Vater, sende uns deinen Geist,
damit wir auf
deinem Wege
Licht für unsere
Augen,
Gib, dass wir dich suchen,
dir begegnen und
dich kennen,
Allen Verstorbenen,
die ihren Lebensweg
beendet haben,
Durch ihn
und mit ihm und in ihm ist dir, Gott, allmächtiger Vater, Quelle unbekannt
Vaterunser
„Glaube aber ist: Grundlage dessen, was man erhofft, ein Zutagetreten von Tatsachen, die man nicht sieht. “, sou heescht et am Hebräerbrief (Hebr 11,1). Mir gesinn och net. Awer mir gleewen deem Wuert vum Jesus, dass Gott de Papp vun eis all ass. Dofir dierfe mir bieden, wéi hien eis et geléiert huet: Vater unser …
Friddensgebiet
Wou mir hikucken, gesi mir Striewen no Muecht, Sträit a Krich, Has an Näid. Mir wënschen eis de Fridden, Fridde fir all Mënsch an der Welt. Biede mir ëm dee Fridden. Här Jesus Christus, kuck net op eis Schwaachheet mä op eise gudde Wëllen a schenk eis ëmmer erëm däi Fridden.
Schlussgebiet
Baarmhäerzege Gott, mir hunn de Läif an d'Blutt vun dengem Jong empfaangen. Dat hellegt Sakrament soll eis Heel bréngen, et soll eis an der Wourecht erhalen an et soll eis Liicht an der Däischtert sinn. Dorëms biede mir dech duerch de Jesus, eise Brudder an eisen Här. Amen.
Gott, unser Heil, wie Jesus, dein Sohn, Kranke geheilt und Tote belebt hat, so lass uns in der Begegnung mit ihm neue Kraft gewinnen und zu Boten des Heiles werden, das er uns verkündet hat, heute und alle Tage unseres Lebens, bis wir eingehen in deine Ewigkeit.
Que cette communion à ton sacrement, Seigneur, soit notre délivrance et nous enracine dans ta vérité. Par Jésus.
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Äerzbistum Lëtzebuerg . Archevêché de Luxembourg
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