Chrëschtdag um hellegen Owend - 24.12.25


Home Back Print Kontakt

Chrëschtdag Owesmassen - 24.12.25 - (C) Carlo Morbach - 21.12.2025

Chrëschtdag um hellegen Owend - 24.12.25


Mir sinn um Fest ukomm, op dat mir eis an deene leschte Wochen am Advent virbereet hunn. Gott gëtt Mënsch. Dee groussen an allmächtege Schëpfer mécht sech ganz kleng a kënnt an eis mënschlech Konditioun a Welt, wéi all neie Mënsch och. Et ass eng wonnerbar Virstellung. Gott wëll wéi mir sinn. Hie wëll weisen, dass een als klengt Kand, als klenge Mënsch Grousses bewierke kann. Schonn eleng déi ganz festlech Stëmmung weist eis, dass méi derhannert stécht. Dee klenge Mënsch huet ee risegt Potenzial, fir an der Welt ze wierken. Eigentlech hu mir dat och. De Jesus wëll eis, sou mengen ech, genee dat weisen. Hie rifft eis haut op, fir all dat, wat an eis stécht, ze notzen, fir eis Welt besser a méi friddlech ze maachen. Loosse mir dofir an dëser Nuecht d’Freed an eist Häerz kommen a froe mir hien eisen Här ëm seng Gnod.


Här, Jesus Christus, du bass Gott, dee Mënsch ginn ass.

Här, Jesus Christus, du bass ënnert eis als d’Liicht, dat d’Däischtert vun der Welt hell mécht.

Här, Jesus Christus, du gëss eis de Mutt selwer Kanner vu Gott ze ginn. 


Ufanksgebiet (Owesmass)


Gudde Gott, Joer fir Joer erwaarde mir voll Freed d'Fest vun eiser Erléisung. Maach, datt mir däi Jong vu ganzem Häerz als eise Retter an Erléiser ophuelen, fir datt mir voll Zouversiicht entgéintgoe kënnen, wann hien um Enn vun den Zäiten als Riichter vun dëser Welt optrëtt. Hien, deen an der Eenheet vum Hellege Geescht mat dir lieft a regéiert an all Éiwegkeet. Amen.


Chaque année, Seigneur, tu ravives en nous la joyeuse espérance du salut; nous accueillons dans l'allégresse ton Fils unique qui vient nous racheter: quand il viendra nous juger, accorde-nous de le regarder sans crainte. Lui qui règne.


Ufanksgebiet (Metternuechtsmass)


Här eise Gott, an dëser héijer helleger Nuecht ass eis dat wierklecht Liicht op gestraalt. Looss eis dëst Geheimnis am Glawen erfaassen a versuergen, bis mir am Himmel eng Kéier dee volle Glanz vun denger Herrlechkeet kenne kucken. Dorëms biede mir dech duerch de Jesus, eisen Här, déi Jong, hien dee mat dir an dem Hellege Geescht lieft an all Éiwegkeet. Amen.


Seigneur, tu as fait resplendire cette nuit très sainte des clartés de la vraie lumière: de grâce, accorde-nous qu'illuminés dès ici-bas par la révélation de ce mystère, nous goûtions dans le ciel la plénitude de sa joie. Par Jésus Christ.


Liesungen:

Mass um Owend: Jes 62, 1-5 / Apg 13, 16-17.22-25 / Mt 1, 1-25

Mëtternuechtsmass: Jes 9, 1-6 / Tit 2, 11-14 / Lk 2, 1-14


Ech hunn haut nëmmen déi däitsch Liesungstexter an dëst Dokument opgeholl. Déi franséisch Texter fann dir hei: https://www.aelf.org


Liesungen vun der Mass um Owend


Lesung aus dem Buch Jesaja.

Um Zions willen werde ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein, bis hervorbricht wie ein helles Licht seine Gerechtigkeit und sein Heil wie eine brennende Fackel. Dann sehen die Nationen deine Gerechtigkeit und alle Könige deine Herrlichkeit. Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des HERRN für dich bestimmt. Du wirst zu einer prächtigen Krone in der Hand des HERRN, zu einem königlichen Kopfschmuck in der Hand deines Gottes. Nicht länger nennt man dich Verlassene und dein Land nicht mehr Verwüstung, sondern du wirst heißen: Ich habe Gefallen an dir und dein Land wird Vermählte genannt. Denn der HERR hat an dir Gefallen und dein Land wird vermählt. Wie der junge Mann die Jungfrau in Besitz nimmt, so nehmen deine Söhne dich in Besitz. Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich.


Kv Von der Huld des Herrn will ich ewig singen. – Kv

Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen: /
„Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
 *
und David, meinem Knecht, geschworen:
Auf ewig gebe ich deinem Haus festen Bestand
 *
und von Geschlecht zu Geschlecht gründe ich deinen Thron.
 – (Kv)
Selig das Volk, das den Jubelruf kennt, *
Herr, sie gehen im Licht deines Angesichts.
Sie freuen sich allezeit über deinen Namen
 *
und sie jubeln über deine Gerechtigkeit.
 – (Kv)
Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du, *
mein Gott, der Fels meiner Rettung.
Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren,
 *
mein Bund mit ihm ist verlässlich.“
 – Kv


Lesung aus der Apostelgeschichte.

In der Synagoge von Antiochia in Pisidien stand Paulus auf, gab mit der Hand ein Zeichen und sagte: Ihr Israeliten und ihr Gottesfürchtigen, hört! Der Gott dieses Volkes Israel hat unsere Väter erwählt und das Volk in der Fremde erhöht, im Land Ägypten; er hat sie mit hoch erhobenem Arm von dort herausgeführt. Dann erhob er David zu ihrem König, von dem er bezeugte: Ich habe David, den Sohn des Isai, als einen Mann nach meinem Herzen gefunden, der alles, was ich will, vollbringen wird. Aus seinem Geschlecht hat Gott dem Volk Israel, der Verheißung gemäß, Jesus als Retter geschickt. Vor dessen Auftreten hat Johannes dem ganzen Volk Israel eine Taufe der Umkehr verkündet. Als Johannes aber seinen Lauf vollendet hatte, sagte er: Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet; aber siehe, nach mir kommt einer, dem die Sandalen von den Füßen zu lösen ich nicht wert bin.


Halleluja. Halleluja. Morgen wird die Sünde der Erde getilgt und über uns herrscht der Retter der Welt. Halleluja.


Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

Buch des Ursprungs Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams: Abraham zeugte den Isaak, Isaak zeugte den Jakob, Jakob zeugte den Juda und seine Brüder. Juda zeugte den Perez und den Serach mit der Tamar. Perez zeugte den Hezron, Hezron zeugte den Aram, Aram zeugte den Amminadab, Amminadab zeugte den Nachschon, Nachschon zeugte den Salmon. Salmon zeugte den Boas mit der Rahab. Boas zeugte den Obed mit der Rut. Obed zeugte den Isai, Isai zeugte David, den König. David zeugte den Salomo mit der Frau des Urija. Salomo zeugte den Rehabeam, Rehabeam zeugte den Abija, Abija zeugte den Asa, Asa zeugte den Joschafat, Joschafat zeugte den Joram, Joram zeugte den Usija. Usija zeugte den Jotam, Jotam zeugte den Ahas, Ahas zeugte den Hiskija, Hiskija zeugte den Manasse, Manasse zeugte den Amos, Amos zeugte den Joschija. Joschija zeugte den Jojachin und seine Brüder; das war zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft. Nach der Babylonischen Gefangenschaft zeugte Jojachin den Schealtiël, Schealtiël zeugte den Serubbabel, Serubbabel zeugte den Abihud, Abihud zeugte den Eljakim, Eljakim zeugte den Azor. Azor zeugte den Zadok, Zadok zeugte den Achim, Achim zeugte den Eliud, Eliud zeugte den Eleasar, Eleasar zeugte den Mattan, Mattan zeugte den Jakob. Jakob zeugte den Josef, den Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus genannt wird. Im Ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen. Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Siehe: Die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und sie werden ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott mit uns. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. Er erkannte sie aber nicht, bis sie ihren Sohn gebar. Und er gab ihm den Namen Jesus.


Liesungen vun der Mëtternuechtsmass


Lesung aus dem Buch Jesaja.

Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht; über denen, die im Land des Todesschattens wohnten, strahlte ein Licht auf. Du mehrtest die Nation, schenktest ihr große Freude. Man freute sich vor deinem Angesicht, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird. Denn sein drückendes Joch und den Stab auf seiner Schulter, den Stock seines Antreibers zerbrachst du wie am Tag von Midian. Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft, jeder Mantel, im Blut gewälzt, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers. Denn ein Kind wurde uns geboren, ein Sohn wurde uns geschenkt. Die Herrschaft wurde auf seine Schulter gelegt. Man rief seinen Namen aus: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. Die große Herrschaft und der Frieden sind ohne Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, es zu festigen und zu stützen durch Recht und Gerechtigkeit, von jetzt an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird das vollbringen.


Kv Heute ist uns der Heiland geboren Christus, der Herr. – Kv

Singet dem Herrn ein neues Lied, *
singt dem
 Herrn, alle Lande,
singt dem
 Herrn, preist seinen Namen! *
Verkündet sein Heil von Tag zu Tag!
 – (Kv)
Erzählt bei den Nationen von seiner Herrlichkeit, *
bei allen Völkern von seinen Wundern!
Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke,
 *
es brause das Meer und seine Fülle.
 – (Kv)
Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst. *
Jubeln sollen alle Bäume des Waldes
vor dem
 Herrn, denn er kommt, *
denn er kommt, um die Erde zu richten.
 – Kv


Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an Titus.

Die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben, während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Christus Jesus. Er hat sich für uns hingegeben, damit er uns von aller Ungerechtigkeit erlöse und für sich ein auserlesenes Volk schaffe, das voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun.


Halleluja. Halleluja. Ich verkünde euch eine große Freude: Heute ist uns der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr. Halleluja.


Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

Es geschah aber in jenen Tagen, dass Kaiser Augustus den Befehl erließ, den ganzen Erdkreis in Steuerlisten einzutragen. Diese Aufzeichnung war die erste; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Es geschah, als sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. In dieser Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie und sie fürchteten sich sehr. Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens.


Priedegt


All Joer an der Nuecht vu Chrëschtdag héiere mir aus dem Buch vum Jesaja déi grouss Wierder, déi mech perséinlech ëmmer nees nei oprëselen: "Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht; über denen, die im Land des Todesschattens wohnten, strahlte ein Licht auf. ... Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft, jeder Mantel, im Blut gewälzt, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers." Kucke mir eis Welt haut, da gesi mir effektiv iwwerall massiv Däischtert. Mir Mënsche manövréieren eis ëmmer weider a Situatiounen, déi extreem Nout bréngen. De Jesaja kuckt hei op säi Vollek Israel. Si hunn sech ëmmer méi vum Wee vu Gott ewech beweegt a geroden doduerch an eng Spiral vun Ënnergang, déi schliisslech an den Dout féiert. Gesi mir dat net och haut. Mir verloossen de Wee vu Fridden a Gerechtegkeet, mir vergiessen de Respekt zu deenen anere Matmënschen, mir kennen dacks keng Léift a setze just eise perséinlechen Egoismus an de Vierdergrond. Wéi dacks gesi mir dat an eise Familljen, an eisen Dierfer, an eise Länner? Zënter Joren "stampfen" erëm mat vill Gedäisch Arméis-Stiwwelen duerch esou vill Länner. Zënter Jore kenne mir massiv Ënnerdréckungen, Honger a Krankheeten. Sinn net all déi Länner "Länner am Schied vum Dout"?


Mir spieren et grad an der Wanterzäit ganz besonnesch. Mir wënschen eis Gebuergenheet a Fridden. D'Däischtert mécht eis Angscht a Suergen. Mir verdreiwen eis Suerge mat vill Äifer bäi all deene Veranstaltungen am Advent. Mir beliichten eis Stroossen an eis Haiser. Mir wënschen eis Liicht. Et schéngt ee ganz déift Bedürfnis ze sinn, dat eis all undreift. Déif an eis hu mir nach all dat Gefill, dass dach wuel net alles an der Rei ass an eiser Welt. Do soll eben och fir eis een hellt Liicht op schéngen. Jo eigentlech nach méi a fir et mat eisem Poopst Leo ze soen: "D'Liichter laanscht d'Stroossen erënneren eis dorun, dass jiddereen ee klengt Liicht ka sinn, wann hien de Jesus, de Schotz vun enger nei Welt, ophëlt."[1] Effektiv kéinte mir eiser Welt jeeweils eppes mat ginn. Jiddereen huet seng Talenter, déi hien als Liicht an der Däischtert haut kéint asetzen.


Mir feieren ee wonnerschéint Fest. Mir feieren den Ufank vun engem neie Liewen. Et ass dat eppes, wat d'Mënschen ëmmer nees beréiert huet, wann si gesinn hunn, dass et weider geet, dass et nei ufänkt, dass et eng Zukunft gëtt. Wa mir bäi de Prophete liesen, da musse mir eis an hier Zäit zeréck versetzen. Si schreiwen an Zäite, wou d'Vollek Israel an zimmlech groussen Depressioune war. Si hu keen Auswee gesinn. Mä den Auswee mussen d'Mënschen sech selwer och wëlle sichen. Gott hëlleft, jo, awer ouni eisen Asaz gëtt et näischt. An do ass et duerchaus richteg, fir ze soen, dass jiddereen ee klengt Liicht ka sinn. Un eis ass et, déi eege Plaz dofir an der Geschicht ze sichen an och an ze huelen.


Am Evangelium vun der Chrëschtnuecht hu mir eng Rei Virbiller dofir, wéi och mir kënne Liicht sinn. Do ass scho mol d'Maria als Mamm vum Jesus, déi sech an den Déngscht huele léist vu Gott. Doriwwer ass scho genuch gesot. Mä als zweete Personnage am Evangelium ass dee rouege Jousef, deen seng Fra unhëlt an decidéiert mat hier säi weidert Liewen ze gestalten. Hien léist och d'Traditioun an d'Gesetz dat alles sinn, wat si waren. Hie këmmert sech ëm seng Fra a well kloer een neie Wee mat hier zesumme goen, och wann hie vill Froen an Zweiwel huet. Domat ass hie fir mech deen, deen hei ee grousst Liicht ass an der verwurrelter Geschicht ëm d'Gebuert vum Jesus. Hien huet de Courage sech duerch ze setzen. A genee do sollt hien eis als Eenzelner wéi och als Kierch Virbild sinn. Firwat hale mir krampfhaft u verstëbste Gesetzer a Reegele fest, déi eis haut nëmmen nach Däischtert bréngen. De Courage vum Jousef huet Liicht bruecht fir seng Famill.


An da sinn nach déi vill aner Gestalten do an der Erzielung, d'Engelen an d'Hierten. Si gesinn, dass eppes Neies entsteet. Et ass eben net nëmmen einfach eng Gebuert. Et ass d'Entstoe vun engem neie Wee fir d'Mënschen. Si gesinn a spieren dat.


A schliisslech ass et de Jesus selwer. Hie kënnt net am Pomp an am Räichtum. Hie kënnt an der Aarmut, sou wéi deen iwwergréissten Deel vun de Mënschen. Och dat soll eis Hiweis a Virbild sinn. Net dat Dichtegt ass wichteg. Dat Neit, dat Liicht, dat wierklech eis Welt hell maache wëll a kann, wann et da gelooss gëtt, brauch nëmmen een Häerz, dat et ophëlt a weider reecht. De Jesus huet mat sengem Kommen an eis Welt, sou wéi mir et erzielt kritt hunn, en Zeeche gesat, dat alles sprengt an an de Schied setzt. Et géif héich Zäit ginn, dass mir eis erëm un dësem bescheidenen a klenge Kand ee Beispill huelen. D'Chrëschtentum, déi echt chrëschtlech Botschaft vun der Léift an dem Fridde fänkt un an der Aarmut, am Stall oder wou et och ëmmer war, an der Natur, an der Schëpfung selwer. D'Gréisst vun der Botschaft läit an deem absolutt Klengen an Onscheinbaren. Neen och haut bréichte mir fir des Botschaft keng Kathedralen, keng dichteg Gewänner, kee Weirauch, keng Klacken a keng Uergelen. Mir brauche just een Häerz, dat de Jesus a seng Botschaft mat Léift un- an ophëlt. Wa jiddereen dat mécht, dann ass och Fridden op der Äerd.


"Jesus bringt Licht in die Welt


Sei Funke,

lass dich anstecken,

entfache ein Feuer der Freude


Entzünde

ein LIcht für den Frieden,

erwärme das Herz der Welt


Laterne an der Krippe


Hoffe

auf Wärme,

feiere im Licht des Glaubens,

Gemeinde Jesu Christi


Denn aus Betlehem

bringt eine Kerze im Stall

Feuer zu Menschen"[2]


[1] Papst Leo XIV. "Jeder kann ein Licht sein", in L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr 49 vom 12.12.2025, S. 1. 

[2] Aus: Kerstin Müllers, Sei mit uns in deiner Liebe, Neukirchener Verlagsgesellschaft, Neukirchen-Vluyn 2023, S.33


Fürbitten


D'Gebuert vu Jesus Christus mécht eis frou. Dofir wëlle mir zu him, eisem Erléiser bieden:


* Fir all Mënschen, déi an dëser Nuecht deng Gebuert feieren. Erfëll si mat Freed doriwwer, dass du eist mënschlecht Liewe gedeelt hues, a schenk hinne Gléck. Christus, héier eis.


* Fir all, déi an dësem Joer deng Gebuert erëm eng Kéier ënner Verfollgung an Diskriminéierung feiere mussen. Stäerk si an hirer Nout a schenk hinne Fridden. Christus, héier eis.


* Fir all, déi an dëser Nuecht eleng sinn, déi krank sinn, déi an enger Klinik oder an engem Altersheim sinn. Looss si trotz allem Misär Freed erliewen duerch Mënschen, déi si mat Léift begleeden. Christus, héier eis.


* Fir déi aus eiser Gemeinschaft, déi eis zënter deem leschte Fest vu Chrëschtdag am Dout verlooss hunn. Huel si op an denger Gebuergenheet. Christus, héier eis.


Här Jesus Christus, du bass Mënsch ginn, fir eist mënschlecht Liewen ze deelen. Dofir soe mir dir Merci. Mir luewen dech an all Éiwegkeet. Amen.


II.


En cette nuit sainte, un enfant nous est né, un fils nous a été donné, grande joie pour tous les peuples. Bénis par ce signe du ciel qui nous est offert, déposons dans le cœur de notre grand Dieu, notre Sauveur, toutes les intentions que nous portons.

Dieu sauveur, écoute nos prières.

– Prions pour l’Église; que la grâce de cette nuit sainte donne à tous les baptisés d’être des témoins vivants de ce Dieu qui se fait présent au milieu de nous. 

Prions pour les personnes vivant dans un pays en guerre; que la grâce de cette nuit sainte inspire les dirigeants politiques et militaires à proposer des gestes de paix et de réconciliation.

– Prions pour tous les enfants du monde; que la grâce de cette nuit sainte apporte aux tout-petits l’amour et la sécurité dont ils ont besoin.

– Prions pour les personnes qui sont seules et tristes; qu’en cette nuit sainte, une main tendue et charitable les réconforte et leur apporte de la joie. 

Prions pour les mourants; que la grâce de cette nuit sainte leur ouvre les portes de la lumière où la douleur et la souffrance ne les atteindront plus.

– Prions pour nos communautés; qu’en cette nuit sainte, elles soient porteuses d’unité dans la lumière du nouveau-né, Jésus le Christ. 

Dieu notre Père, en cette nuit unique entre toutes, ton Fils a éclairé le monde en prenant chair au milieu de nous. Accueille nos simples prières et daigne nous exaucer par Jésus, le Christ, notre Seigneur, lui qui règne avec toi et le Saint-Esprit, maintenant et pour les siècles des siècles. Amen. (https://fr.novalis.ca)


III.


Avec lui, le Sauveur qui vient de naître, enfin la lumière! En cette nuit très sainte, laissons monter notre louange vers le Père et confions-lui nos désirs les plus chers. Gloire à toi, Seigneur!


«Le peuple qui marchait dans les ténèbres a vu se lever une grande lumière.» Que le Seigneur veille sur les personnes pour qui la fête de Noël est un moment difficile à passer.


«La paix sera sans fin pour le trône de David et pour son règne.» Que le Seigneur veille sur les populations victimes de la guerre et de la violence.


«La grâce de Dieu s’est manifestée pour le salut de tous les hommes» et de toutes les femmes. Que le Seigneur veille sur les personnes qui consacrent du temps et de l’énergie à faire retentir partout la Bonne Nouvelle.


«Elle mit au monde son fils premier-né; elle l’emmaillota et le coucha dans une mangeoire.» Que le Seigneur veille sur tous les enfants qui sont nés ou qui naîtront ces jours-ci.


Dieu de la promesse et de toute bonté, reçois les prières de ta famille rassemblée dans la joie de célébrer la venue parmi nous de ton Fils. Accorde-lui le meilleur pour elle, selon ton immense sagesse, toi qui règnes pour les siècles des siècles. Amen. (http://www.vieliturgique.ca)


Gowegebiet (Owesmass)


Herr, unser Gott, mit der Menschwerdung deines Sohnes hat unsere Rettung begonnen. Nimm diese Gaben an und mache uns durch diese Opferfeier bereit für das Geheimnis der Heiligen Nacht, in der wir den Ursprung unserer Erlösung festlich begehen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.


Donne-nous, Seigneur, de célébrer déjà la fête de Noël avec une ferveur d'autant plus grande que tu nous fais voir dans ce mystère le commencement de notre salut. Par Jésus.


Gowegebiet (Mëtternuechtsmass)


Allmächtiger Gott, in dieser heiligen Nacht bringen wir dir unsere Gaben dar. Nimm sie an und gib, dass wir durch den wunderbaren Tausch deinem Sohn gleichgestaltet werden, in dem unsere menschliche Natur mit deinem göttlichen Wesen vereint ist. Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.


Accepte, Seigneur, notre sacrifice en cette nuit de Noël; et dans un prodigieux échange, nous deviendrons semblable à ton Fils en qui notre nature est unie à la tienne. Lui qui règne.


Héichgebiet

Präfation

Ja, es ist richtig und gut, dir zu danken, guter Gott.
In dieser heiligen Nacht
danken wir dir besonders für Jesus, deinen Sohn, der geboren wurde von Maria.
Dankbar sind wir auch, weil diese Nachricht zuerst den Hirten auf dem Feld
und den Weisen aus dem Morgenland kundgetan wurde.
Wir danken dir, weil Jesus in deinem Namen mit den Armen und Geringen,
mit dem Ausgeschlossenen und Fremden solidarisch war.
Wir sind dankbar, weil mit Jesus dein Friede und Hoffnung in die Welt kamen.
Voll Freude darüber loben wir dich und preisen dich mit der ganzen Schöpfung und singen:

Sanctus

Wenn wir in dieser besonderen Zeit an die Geburt Jesu denken,
erinnern wir uns an seinen ganzen Lebensweg,
von der Krippe im Stall bis ans Kreuz auf Golgota.

Im Namen und Auftrag Jesu sind wir hier versammelt,
um in Erinnerung an ihn Brot und Wein zu teilen.
Wir bitten dich, guter Gott, sende deinen Geist über Brot und Wein.
Er wandle sie, damit + Jesus Christus unter uns gegenwärtig wird.


Es war in der Nacht vor seinem Leiden, als er in seinem Jüngerkreis Mahl hielt,
da nahm er das Brot, sagte dir dank, brach es und reichte es den Seinen mit den Worten:


NEHMET UND ESSET ALLE DAVON:
DAS IST MEIN LEIB,
DER FÜR EUCH HINGEGEBEN WIRD.


Ebenso nahm er den Kelch mit Wein,
dankte wieder und reichte ihn den Seinen mit den Worten:


NEHMET UND TRINKET ALLE DARAUS:
DAS IST DER KELCH
DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES,
MEIN BLUT, DAS FÜR EUCH
UND FÜR ALLE VERGOSSEN WIRD
ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN.
TUT DIES ZU MEINEM GEDÄCHTNIS.


Geheimnis des Glaubens:

Guter Gott, wir erinnern uns an Jesus,
weil er durch seine Geburt ganz Mensch wurde und das Leben mit uns teilte.
Er setzte sich ein für ein Reich des Friedens und der Liebe,
der Gerechtigkeit und der Achtung vor den Menschen.

Verworfen von den Mächtigen seiner Zeit, gab er sich sterbend in deine Hände.
Du hast ihn auferweckt zum neuen Leben,
damit wir über die Grenzen des Todes hinaus hoffen können.
Wir bitten um deinen Heiligen Geist, damit wir jenes Licht weitergeben,
das mit Jesus für alle Menschen im Dunkel erschienen ist.
Gib, dass wir ihm nachfolgen

und uns für eine geschwisterliche Gesellschaft und Kirche einsetzen.
Lass uns mitwirken, damit alle Menschen das Leben in Fülle haben.
Ermutige uns, trotz Ungerechtigkeit und Gewalt, deinen Frieden zu bezeugen.

Wir bitten um deinen Geist für alle Menschen deines Wohlgefallens,
für die Kirchen und Religionen, für unseren Papst Franziskus und unsere Bischöfe,
für alle Frauen und Männer unserer Kirche, die eine besondere Verantwortung tragen.
Lass sie sich für ein würdevolles Leben aller Menschen einsetzen.

Gedenke, guter Gott, unseren Verstorbenen,
die einen besonderen Platz in unserem Herzen haben.
Nimm dich auch der Opfer von Katastrophen und ungerechter Verhältnisse an.
Nimm sie auf in deine Herrlichkeit und lass ihnen dein Licht leuchten.

Wenn unser Lebensweg zu Ende geht, nimm auch uns auf in die Gemeinschaft mit dir,
zusammen mit der Gottesmutter Maria,
mit den Aposteln und Märtyrern, mit allen Heiligen und Gläubigen.
Lass uns dich mit ihnen loben und preisen durch unseren Herrn Jesus Christus.


Durch ihn und mit ihm und in ihm, ist dir, Gott, allmächtiger Vater,
in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Eigenmann / Albin Strassmann


Vater Unser


Mir kënnen an dëser Nuecht feieren an eist Liewe genéissen. Vill Mënschen awer hunn och haut net genuch fir ze iessen. Biede mir fir si, dass si hiren Undeel un de Gidder vun dëser Welt kréien an dass eis ëmmer méi bewosst gëtt, dass mir sollte mat hinnen deelen. Vater Unser ...


Friddensgebiet


Fridden op der Äerd! Dat verkënnegen d'Engelen. Awer Fridden ass op ville Platze wäit ewech. Mir Mënsche sinn dacks net bereet no ze ginn an eis ze versönen. Dofir biede mir: Här, Jesus Christus, grad haut um Fest vun denger Gebuert, schenk der ganzer Welt däi Fridden. De Fridde sief mat iech all.


Schlussgebiet (Owesmass)


Allmächtiger Gott, gib uns Anteil am göttlichen Leben durch die Menschwerdung deines Sohnes, dessen Fleisch und Blut wir im Sakrament empfangen haben. Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.


Fais-nous repremdre vie, Seigneur, alors que nous rappelons la naissance de ton Fils et que déjà tu apaises notre soif et notre faim à la table de ton Royaume. Par Jésus.


Schlussgebiet (Mëtternuechtsmass)


Herr, unser Gott, in der Freude über die Geburt unseres Erlösers bitten wir dich: Gib uns die Gnade, ihm unser ganzes Leben zu weihen, damit wir einst Anteil erhalten an der ewigen Herrlichkeit deines Sohnes, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.


Joyeux de célébrer dans ces mystères la naissance de notre Rédempteur, nous t'en prions, Seigneur notre Dieu: donne-nous de parvenir, après une vie toujours plus fidèle, jusqu'à la communion glorieuse avec ton Fils bien-aimé. Lui qui règne.


Mass vum 21. Dezember
Klick op d’Bild fir d’Mass als PDF!
Mass vum 25. Dezember

Links:

Top

Online Pastoral

Lëscht vun de Sonndesgottesdéngschter

 
Service Kommunikatioun a Press . Service Communication et Presse
Äerzbistum Lëtzebuerg . Archevêché de Luxembourg

© Verschidde Rechter reservéiert . Certains droits réservés
Dateschutz . Protection des données
Ëmweltschutz . Protection de l'environnement