Chrëschtdag um hellegen Owend - 24.12.21


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Léif Matchrëschten! Wann et däischter ass, da wënsche mir eis Liicht. An eiser Welt an och an eisem perséinleche Liewen gëtt et esou munch Däischtert: Suergen a Krankheeten, Krich a Katastrophen. Op dësem héije Festdag vu Chrëschtdag feiere mir, dass Gott an eis Däischtert vun der Welt ee Liicht bréngt. Dat kléngt Kand zu Betlehem soll eis een Hoffnungszeeche sinn, dass Gott eist Liewen hell a frou mécht. Loosse mir dofir an dëser Nuecht d’Freed an eist Häerz kommen a froe mir hien eisen Här ëm seng Gnod.

Kyrie

Här, Jesus Christus, du als kléngt Kand kënns du an eis Welt.
Här, Jesus Christus, du gëss eis d’Hoffnung op ee Liewen am Fridden.
Här, Jesus Christus, du schenks alle Mënschen deng Léift.

Ufanksgebiet (Owesmass)

Gudde Gott, Joer fir Joer erwaarde mir voll Freed d’Fest vun eiser Erléisung.
Maach, datt mir däi Jong vu ganzem Häerz als eisen Retter an Erléiser ophuelen,
fir datt mir voll Zouversiicht entgéintgoe kënnen,
wann hien um Enn vun den Zäiten als Riichter vun dëser Welt optrëtt.
Hien, deen an der Eenheet vum Hellege Geescht
mat dir lieft a regéiert an all Éiwegkeet. Amen.

Chaque année, Seigneur, tu ravives en nous la joyeuse espérance du salut; nous accueillons dans l’allégresse ton Fils unique qui vient nous racheter: quand il viendra nous juger, accorde-nous de le regarder sans crainte. Lui qui règne.

Ufanksgebiet (Metternuechtsmass)

Här eise Gott, an dëser héijer helleger Nuecht
ass eis dat wierklecht Liicht op gestraalt.
Looss eis dëst Geheimnis am Glawen erfaassen a versuergen,
bis mir am Himmel eng Kéier dee volle Glanz
vun denger Herrlechkeet kenne kucken.
Dorëms biede mir dech duerch de Jesus, eisen Här, déi Jong,
hien dee mat dir an dem Hellege Geescht lieft an all Éiwegkeet. Amen.

Seigneur, tu as fait resplendire cette nuit très sainte des clartés de la vraie lumière: de grâce, accorde-nous qu’illuminés dès ici-bas par la révélation de ce mystère, nous goûtions dans le ciel la plénitude de sa joie. Par Jésus Christ.

Liesungen:
Mass um Owend: Jes 62, 1-5 / Apg 13, 16-17.22-25 / Mt 1, 1-25
Mëtternuechtsmass: Jes 9, 1-6 / Tit 2, 11-14 / Lk 2, 1-14

Ech hunn haut nëmmen déi däitsch Liesungstexter an dëst Dokument opgeholl. Déi franséisch Texter fann dir hei: https://www.aelf.org

Liesungen vun der Mass um Owend

Lesung aus dem Buch Jesaja.
Um Zions willen werde ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein, bis hervorbricht wie ein helles Licht seine Gerechtigkeit und sein Heil wie eine brennende Fackel. Dann sehen die Nationen deine Gerechtigkeit und alle Könige deine Herrlichkeit. Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des HERRN für dich bestimmt. Du wirst zu einer prächtigen Krone in der Hand des HERRN, zu einem königlichen Kopfschmuck in der Hand deines Gottes. Nicht länger nennt man dich Verlassene und dein Land nicht mehr Verwüstung, sondern du wirst heißen: Ich habe Gefallen an dir und dein Land wird Vermählte genannt. Denn der HERR hat an dir Gefallen und dein Land wird vermählt. Wie der junge Mann die Jungfrau in Besitz nimmt, so nehmen deine Söhne dich in Besitz. Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich.

Kv Von der Huld des Herrn will ich ewig singen. – Kv
Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen: /
„Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten *
und David, meinem Knecht, geschworen:
Auf ewig gebe ich deinem Haus festen Bestand *
und von Geschlecht zu Geschlecht gründe ich deinen Thron. – (Kv)
Selig das Volk, das den Jubelruf kennt, *
Herr, sie gehen im Licht deines Angesichts.
Sie freuen sich allezeit über deinen Namen *
und sie jubeln über deine Gerechtigkeit. – (Kv)
Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du, *
mein Gott, der Fels meiner Rettung.
Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren, *
mein Bund mit ihm ist verlässlich.“ – Kv

Lesung aus der Apostelgeschichte.
In der Synagoge von Antiochia in Pisidien stand Paulus auf, gab mit der Hand ein Zeichen und sagte: Ihr Israeliten und ihr Gottesfürchtigen, hört! Der Gott dieses Volkes Israel hat unsere Väter erwählt und das Volk in der Fremde erhöht, im Land Ägypten; er hat sie mit hoch erhobenem Arm von dort herausgeführt. Dann erhob er David zu ihrem König, von dem er bezeugte: Ich habe David, den Sohn des Isai, als einen Mann nach meinem Herzen gefunden, der alles, was ich will, vollbringen wird. Aus seinem Geschlecht hat Gott dem Volk Israel, der Verheißung gemäß, Jesus als Retter geschickt. Vor dessen Auftreten hat Johannes dem ganzen Volk Israel eine Taufe der Umkehr verkündet. Als Johannes aber seinen Lauf vollendet hatte, sagte er: Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet; aber siehe, nach mir kommt einer, dem die Sandalen von den Füßen zu lösen ich nicht wert bin.

Halleluja. Halleluja. Morgen wird die Sünde der Erde getilgt und über uns herrscht der Retter der Welt. Halleluja.

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
Buch des Ursprungs Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams: Abraham zeugte den Isaak, Isaak zeugte den Jakob, Jakob zeugte den Juda und seine Brüder. Juda zeugte den Perez und den Serach mit der Tamar. Perez zeugte den Hezron, Hezron zeugte den Aram, Aram zeugte den Amminadab, Amminadab zeugte den Nachschon, Nachschon zeugte den Salmon. Salmon zeugte den Boas mit der Rahab. Boas zeugte den Obed mit der Rut. Obed zeugte den Isai, Isai zeugte David, den König. David zeugte den Salomo mit der Frau des Urija. Salomo zeugte den Rehabeam, Rehabeam zeugte den Abija, Abija zeugte den Asa, Asa zeugte den Joschafat, Joschafat zeugte den Joram, Joram zeugte den Usija. Usija zeugte den Jotam, Jotam zeugte den Ahas, Ahas zeugte den Hiskija, Hiskija zeugte den Manasse, Manasse zeugte den Amos, Amos zeugte den Joschija. Joschija zeugte den Jojachin und seine Brüder; das war zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft. Nach der Babylonischen Gefangenschaft zeugte Jojachin den Schealtiël, Schealtiël zeugte den Serubbabel, Serubbabel zeugte den Abihud, Abihud zeugte den Eljakim, Eljakim zeugte den Azor. Azor zeugte den Zadok, Zadok zeugte den Achim, Achim zeugte den Eliud, Eliud zeugte den Eleasar, Eleasar zeugte den Mattan, Mattan zeugte den Jakob. Jakob zeugte den Josef, den Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus genannt wird. Im Ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen. Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Siehe: Die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und sie werden ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott mit uns. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. Er erkannte sie aber nicht, bis sie ihren Sohn gebar. Und er gab ihm den Namen Jesus.

Liesungen vun der Mëtternuechtsmass

Lesung aus dem Buch Jesaja.
Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht; über denen, die im Land des Todesschattens wohnten, strahlte ein Licht auf. Du mehrtest die Nation, schenktest ihr große Freude. Man freute sich vor deinem Angesicht, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird. Denn sein drückendes Joch und den Stab auf seiner Schulter, den Stock seines Antreibers zerbrachst du wie am Tag von Midian. Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft, jeder Mantel, im Blut gewälzt, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers. Denn ein Kind wurde uns geboren, ein Sohn wurde uns geschenkt. Die Herrschaft wurde auf seine Schulter gelegt. Man rief seinen Namen aus: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. Die große Herrschaft und der Frieden sind ohne Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, es zu festigen und zu stützen durch Recht und Gerechtigkeit, von jetzt an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird das vollbringen.

Kv Heute ist uns der Heiland geboren Christus, der Herr. – Kv
Singet dem Herrn ein neues Lied, *
singt dem Herrn, alle Lande,
singt dem Herrn, preist seinen Namen! *
Verkündet sein Heil von Tag zu Tag! – (Kv)
Erzählt bei den Nationen von seiner Herrlichkeit, *
bei allen Völkern von seinen Wundern!
Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke, *
es brause das Meer und seine Fülle. – (Kv)
Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst. *
Jubeln sollen alle Bäume des Waldes
vor dem Herrn, denn er kommt, *
denn er kommt, um die Erde zu richten. – Kv

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an Titus.
Die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben, während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Christus Jesus. Er hat sich für uns hingegeben, damit er uns von aller Ungerechtigkeit erlöse und für sich ein auserlesenes Volk schaffe, das voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun.

Halleluja. Halleluja. Ich verkünde euch eine große Freude: Heute ist uns der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr. Halleluja.

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
Es geschah aber in jenen Tagen, dass Kaiser Augustus den Befehl erließ, den ganzen Erdkreis in Steuerlisten einzutragen. Diese Aufzeichnung war die erste; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Es geschah, als sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. In dieser Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie und sie fürchteten sich sehr. Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens.

Priedegt

Léif Matchrëschten! Schonn zënter ville Joren ass fir mech Chrëschtdag net méi dat romantescht an idyllescht Fest. Et fänkt schonn domat un, dass d’Radikalitéit vun deem Dag esou banaliséiert gouf, dass mir Méint am viraus op allen Ecken vun eise Stied an Dierfer esou “seicht” pseudo Chrëschtmusek mussen erdroen. Déi eigentlech Botschaft vum Fest ass kaum present. Si geet ënner an der Geschäftegkeet an am Akafsrummel. Grad elo an der Corona-Epidemie gesi mir jo am allerbeschten, ëm wat et eis un sech an dëser Zäit geet. Mir wëlle Gebuergenheet, Gemittlechkeet, Rou an Ënnerhalung. Mir wëllen eppes fir eis Séil an eist Gemitt. Mir wëllen an der Famill gemittlech feieren. Chrëschtdag ass zu engem Familljefest degradéiert. Ech soe bewosst degradéiert, well dat Eigentlech, dat Provokant vum Dag kënnt an eiser Gesellschaft net méi zum Droen. Wat awer ass dat?

Liese mir d’Texter aus der Bibel, déi eis an der Mëtternuechtsmass presentéiert ginn. Si sinn am Fong eng enorm Provokatioun fir eisen aktuelle Liewensstil. D’Evangelium eleng ass schonn däitlech genuch. D’Staatsmuecht erléist en Dekret an all Mënschen hunn deem ze follegen, egal wou a wien si sinn, egal a wat fir enger Situatioun si sinn. D’Maria an de Jouseph maachen sech op de Wee. Si follegen. Si halen sech un d’Reegelen an ginn an hier Heemechtsstad op Betlehem. Op dat historesch wierklech esou geschitt ass sief elo mol dohi gestalt. D’Evangelisten sinn net naiv. Et muss een bäi hinnen tëschent den Zeile liesen an interpretéieren. Tatsaach ass, dass eng ganz Rei Mënschen deemools einfach alles gemaach hunn, wat si hu missten op Uerder vun uewen. Mä da geroden si an Nout. Wien wéilt schonn haut mat enger schwangerer Fra esou op eng dach onsécher Rees goen? An äusserst prekären Ëmstänn kënnt dann e Kand zur Welt.

A grad dat huet absolutt näischt mat Romantik a mat Idylle ze dinn. Et huet eppes mat absolutter Nout ze dinn. Déi helleg Famill ass an enger extreemer Lag. An hei gesinn ech am Moment all déi Mënschen op der Flucht, um Rand vun Europa, déi matten am Wanter, an der Keelt, am Reen, ouni Iessen an Drénken, ouni Kleeder an ouni medezinesch Versuergung dohi vegetéieren, wärend mir hei eis opreegen iwwer e puer Restriktiounen wéinst der Pandemie an dach awer an engem absolutte Schlaraffeland setzen, waarm, wuel geniert, beschtens gekleet asw.

Chrëschtdag ass ëmmer méi fir mech eng Provokatioun an eng Ufro un eist Liewen an der räicher westlecher Welt. Mir hunn et vergiess, dass Nout och hei an eise Géigende war. Mir verdrängen all dat. Mir wëllen d’Nout vun deene ville Millioune Mënschen net gesinn. Mir perséinlech ass dëst Fest mat sengem “Gedöns” bal zouwidder. Ech schumme mech eigentlech, dass et mir gutt geet an aneren esou schlecht. Ech weess, dat hei si keng léif Wierder. Awer si entspriechen mengem Empfannen. Kann ech frou sinn, wann anerer leiden? Kann ech berouegt feieren, wärend anerer ënnerdréckt, gefoltert an dout gemaach ginn?

De Prophet Jesaja hat zu senger Zäit eng Visioun vun enger méi friddlecher Welt. “Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft, jeder Mantel, im Blut gewälzt, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers.” Mä dat ass awer leider nach laang net wouer fir all Mënschen an dëser Welt. Mir sinn esou erfëllt vun eisen egoisteschen Wënsch, dass mir alles ronderëm eis vergiessen. D’Nout ass wäit ewech. Si beréiert eis net. A genee dat ass esou schlëmm fir mech. Ech hunn eigentlech an deem Sënn keng Loscht méi op ee wierklecht traditionellt Chrëschtfest. Et ass eigentlech zudéifst traureg.

An der Liesung vum Paulus un den Titus heescht et an der Mëtternuechtsmass: “Die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben.” Ech weess eben net op mir, op ech schonn déi Gnod gespuert hunn, dass ech esou gerecht a “besonnen” an der Welt liewe kann.

Ech géif mir wënschen, dass mir all ee schéint Fest kéinte feieren. Awer dat misst ee Fest fir all Mënsche sinn, ee Fest, wou net iergendwou Mënsche leiden, ee Fest dat all Mënschen aus déifster Freed géif aschléissen. Gott ass grad Mënsch ginn an der Nout, an der gréisster Däischtert vun der mënschlecher Existenz, op der Flucht, an der Ausgrenzung, an der Aarmut. Gott gëtt Mënsch, net am Luxus, mä an der Aarmut, um Rand, an dem Verloosse-Sinn. Grad haut erkenne mir dat net méi, well mir eis andauernd mat eise Luxusproblemer erëm schloen. Kucke mir op d’Nout an der Welt, da gesi mir och erëm Gott, an deene villen ënnerernierten, kranken an ausgestoussene Kanner. Amen.

Fürbitten

Jesus Christus ass d’Liicht vu Gott, dat sech an dëser helleger Nuecht an eiser Welt voller Däischtert weist. Ruffe mir zu him mat Vertrauen:

  • Fir eis kierchlech Gemeinschaft: Begleet si op dem Wee vun der Ëmkéier an der Erneierung an hëllef hier, sech dobäi un dir, Här Jesus, an denger Botschaft ze orientéieren. Christus, héier eis.
  • Fir d’Mënschen am Hellege Land an an de Krisegebidder iwwerall op der Welt: Gëff deene Kraaft, déi sech ëm de Fridde beméien, a schenk hirem Asaz Erfolleg, sou dass d’Gewalt een Enn fënnt. Christus, héier eis.
  • Fir d’Familljen, déi mat grousse Schwieregkeeten ze kämpfen hunn: Looss si deng Léift an Zouwendung spieren duerch gutt Mënschen, déi mat hinnen duerch des Zäit ginn. Christus, héier eis.
  • Fir all, déi ee léiwe Mënsch verluer hunn an deenen hire Schmäerz an hier Trauer grad an dësen Deeg besonnesch grouss ass: Tréischt si a schenk hinnen nei Freed. Christus, héier eis.
  • Fir all eis léif Verstuerwen: Féier si an d’Liicht vun dengem himmlesche Räich. Christus, héier eis.

Däi Liicht, Här Jesus, ass méi staark wéi d’Däischtert vun eiser Welt a vun eisem Liewen. Gëff eis nei Freed, grad an dësen Deeg voller Hoffnung a Léift. Dech luewe mir elo an ëmmer. Amen.

II.

Avec lui, le Sauveur qui vient de naître, enfin la lumière! En cette nuit très sainte, laissons monter notre louange vers le Père et confions-lui nos désirs les plus chers. Gloire à toi, Seigneur!

– «Le peuple qui marchait dans les ténèbres a vu se lever une grande lumière.» Que le Seigneur veille sur les personnes pour qui la fête de Noël est un moment difficile à passer.

– «La paix sera sans fin pour le trône de David et pour son règne.» Que le Seigneur veille sur les populations victimes de la guerre et de la violence.

– «La grâce de Dieu s’est manifestée pour le salut de tous les hommes» et de toutes les femmes. Que le Seigneur veille sur les personnes qui consacrent du temps et de l’énergie à faire retentir partout la Bonne Nouvelle.

– «Elle mit au monde son fils premier-né; elle l’emmaillota et le coucha dans une mangeoire.» Que le Seigneur veille sur tous les enfants qui sont nés ou qui naîtront ces jours-ci.

Dieu de la promesse et de toute bonté, reçois les prières de ta famille rassemblée dans la joie de célébrer la venue parmi nous de ton Fils. Accorde-lui le meilleur pour elle, selon ton immense sagesse, toi qui règnes pour les siècles des siècles. Amen.
(http://www.vieliturgique.ca)

Gowegebiet (Owesmass)

Herr, unser Gott, mit der Menschwerdung deines Sohnes
hat unsere Rettung begonnen.
Nimm diese Gaben an und mache uns durch diese Opferfeier bereit
für das Geheimnis der Heiligen Nacht,
in der wir den Ursprung unserer Erlösung festlich begehen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Donne-nous, Seigneur, de célébrer déjà la fête de Noël avec une ferveur d’autant plus grande que tu nous fais voir dans ce mystère le commencement de notre salut. Par Jésus.

Gowegebiet (Mëtternuechtsmass)

Allmächtiger Gott, in dieser heiligen Nacht
bringen wir dir unsere Gaben dar.
Nimm sie an und gib, dass wir durch den wunderbaren Tausch
deinem Sohn gleichgestaltet werden,
in dem unsere menschliche Natur mit deinem göttlichen Wesen vereint ist.
Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.

Accepte, Seigneur, notre sacrifice en cette nuit de Noël; et dans un prodigieux échange, nous deviendrons semblable à ton Fils en qui notre nature est unie à la tienne. Lui qui règne.

Héichgebiet


Präfation
Ja, es ist richtig und gut, dir zu danken, guter Gott.
In dieser heiligen Nacht
danken wir dir besonders für Jesus, deinen Sohn, der geboren wurde von Maria.
Dankbar sind wir auch, weil diese Nachricht zuerst den Hirten auf dem Feld
und den Weisen aus dem Morgenland kundgetan wurde.
Wir danken dir, weil Jesus in deinem Namen mit den Armen und Geringen,
mit dem Ausgeschlossenen und Fremden solidarisch war.
Wir sind dankbar, weil mit Jesus dein Friede und Hoffnung in die Welt kamen.
Voll Freude darüber loben wir dich und preisen dich mit der ganzen Schöpfung und singen:

Sanctus

Wenn wir in dieser besonderen Zeit an die Geburt Jesu denken,
erinnern wir uns an seinen ganzen Lebensweg,
von der Krippe im Stall bis ans Kreuz auf Golgota.

Im Namen und Auftrag Jesu sind wir hier versammelt,
um in Erinnerung an ihn Brot und Wein zu teilen.
Wir bitten dich, guter Gott, sende deinen Geist über Brot und Wein.
Er wandle sie, damit + Jesus Christus unter uns gegenwärtig wird.

Es war in der Nacht vor seinem Leiden, als er in seinem Jüngerkreis Mahl hielt,
da nahm er das Brot, sagte dir dank, brach es und reichte es den Seinen mit den Worten:

NEHMET UND ESSET ALLE DAVON:
DAS IST MEIN LEIB, DER FÜR EUCH HINGEGEBEN WIRD.

Ebenso nahm er den Kelch mit Wein,
dankte wieder und reichte ihn den Seinen mit den Worten:

NEHMET UND TRINKET ALLE DARAUS:
DAS IST DER KELCH DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES,
MEIN BLUT, DAS FÜR EUCH UND FÜR ALLE VERGOSSEN WIRD
ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN.
TUT DIES ZU MEINEM GEDÄCHTNIS.

Geheimnis des Glaubens:

Guter Gott, wir erinnern uns an Jesus,
weil er durch seine Geburt ganz Mensch wurde und das Leben mit uns teilte.
Er setzte sich ein für ein Reich des Friedens und der Liebe,
der Gerechtigkeit und der Achtung vor den Menschen.

Verworfen von den Mächtigen seiner Zeit, gab er sich sterbend in deine Hände.
Du hast ihn auferweckt zum neuen Leben,
damit wir über die Grenzen des Todes hinaus hoffen können.
Wir bitten um deinen Heiligen Geist, damit wir jenes Licht weitergeben,
das mit Jesus für alle Menschen im Dunkel erschienen ist.
Gib, dass wir ihm nachfolgen
und uns für eine geschwisterliche Gesellschaft und Kirche einsetzen.
Lass uns mitwirken, damit alle Menschen das Leben in Fülle haben.
Ermutige uns, trotz Ungerechtigkeit und Gewalt, deinen Frieden zu bezeugen.

Wir bitten um deinen Geist für alle Menschen deines Wohlgefallens,
für die Kirchen und Religionen, für unseren Papst Franziskus und unsere Bischöfe,
für alle Frauen und Männer unserer Kirche, die eine besondere Verantwortung tragen.
Lass sie sich für ein würdevolles Leben aller Menschen einsetzen.

Gedenke, guter Gott, unseren Verstorbenen,
die einen besonderen Platz in unserem Herzen haben.
Nimm dich auch der Opfer von Katastrophen und ungerechter Verhältnisse an.
Nimm sie auf in deine Herrlichkeit und lass ihnen dein Licht leuchten.

Wenn unser Lebensweg zu Ende geht, nimm auch uns auf in die Gemeinschaft mit dir,
zusammen mit der Gottesmutter Maria,
mit den Aposteln und Märtyrern, mit allen Heiligen und Gläubigen.
Lass uns dich mit ihnen loben und preisen durch unseren Herrn Jesus Christus.

Durch ihn und mit ihm und in ihm, ist dir, Gott, allmächtiger Vater,
in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit. Amen.
Eigenmann / Albin Strassmann

Vater Unser

D’Liewen ass net ëmmer einfach. Mënschen hu vill Suergen a Wënsch. Eisen Här konnt dat als einfache Mënsch duerchaus selwer novollzéien. Als Kand vu mënschlechen Elteren huet hien eis Konditioun erlieft a gedeelt. Säi Gebiet weist eis wéi gutt hien eis kennt. Loosse mir mat him bieden: Vater Unser ...

Friddensgebiet

Als Mënsch huet de Jesus sech mat eis an eiser Konditioun als verletzlech Wiesen an dëser Welt solidariséiert. Mir all missten eis dofir och solidaresch weisen vis-à-vis vun allen, déi Nout hunn. Dofir biede mir: Här, Jesus Christus, grad haut um Fest vun denger Gebuert, schenk der ganzer Welt däi Fridden. De Fridde sief mat iech all.

Schlussgebiet (Owesmass)

Allmächtiger Gott, gib uns Anteil am göttlichen Leben
durch die Menschwerdung deines Sohnes, dessen Fleisch und Blut
wir im Sakrament empfangen haben.
Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.

Fais-nous repremdre vie, Seigneur, alors que nous rappelons la naissance de ton Fils et que déjà tu apaises notre soif et notre faim à la table de ton Royaume. Par Jésus.

Schlussgebiet (Mëtternuechtsmass)

Herr, unser Gott, in der Freude über die Geburt unseres Erlösers
bitten wir dich: Gib uns die Gnade, ihm unser ganzes Leben zu weihen,
damit wir einst Anteil erhalten an der ewigen Herrlichkeit deines Sohnes,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Joyeux de célébrer dans ces mystères la naissance de notre Rédempteur, nous t’en prions, Seigneur notre Dieu: donne-nous de parvenir, après une vie toujours plus fidèle, jusqu’à la communion


Mass vum 19. Dezember
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Mass vum 25. Dezember

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