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Der Arzt Dr. A. Pondrom machte die beiden Pflegerinnen mit den Plänen des Gemeinderates bekannt: beide sollten in den Dienst der Gemeinde treten, die Betreuung der Kranken in ihren Wohnungen übernehmen und dafür entschädigt werden.
Die Antwort, die Elise gab war von bemerkenswerter Klarheit, einer geschickten Höflichkeit und unverkennbar vom Geist des Evangeliums geprägt: "Wir haben die Ehre, Ihnen mitzuteilen, dass wir bereit sind, all unsere Kräfte in den Dienst der Armen und Kranken zu stellen, bei Tag und Nacht, doch nur in einem religiösen Einsatz und im Vertrauen auf die göttliche Vorsehung."
Drei Jahre später waren sie nicht mehr zu zweit, sondern ihre kleine Gemeinschaft zählte sieben. Man nannte sie „Stadtschwestern".
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